Nach Banken-Besetzung

«Wurde mehrmals mit Schmerzgriffen zu Boden gedrückt»: Klimaaktivsten kritisieren Polizei scharf

Schwerarbeit für die Staatsgewalt: Polizisten tragen eine Klimaaktivistin vom Eingang der Credit Suisse in Zürich weg.

Anfang Juli besetzten Klimaaktivisten die Eingänge von UBS und CS in Basel und Zürich. Die meisten der 64 festgenommenen Aktivisten wurden wegen Nötigung oder Landfriedensbruch festgenommen. Nun fechten einige der Aktivisten das Urteil an und kritisieren das harsche Vorgehen der Polizei.

«Ich musste mich ohne richtige Begründung zur Körperkontrolle ausziehen. Mehrmals wurde ich mit Schmerzgriffen zu Boden oder gegen die Wand gedrückt», erzählte eine Aktivistin gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Sie wurde laut eigenen Angaben grob behandelt und durfte erst nach mehrmaligem Insistieren einen Anruf tätigen.

Andere Inhaftierte berichten von ähnlichen Erfahrungen. Man habe sie zu wenig informiert und sei grob mit ihnen umgegangen, heisst es unisono.

Die Polizeien in Zürich und Basel weisen die Vorwürfe entschieden zurück. Die Räumung der Blockade sei verhältnismässig erfolgt, so eine Sprecherin der Stadtpolizei Zürich. (ohe)

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