Medizin
Wohlfühl- statt Spitalatmosphäre: Unispital bezieht neues Gebäude für Brand- und Krebstherapien

Das Zürcher Unispital (USZ) bezieht ein neues Gebäude für Brand- und Krebstherapien. Das Gebäude SUED2 bietet eine Fläche von drei Fussballfeldern und soll Wohlfühl- statt Spitalatmosphäre vermitteln. Für das USZ ist es die erste Inbetriebnahme seit 25 Jahren.

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Innerhalb des USZ-Areals liegt das neue Gebäude in der Nähe der Notfallstation, des Helikopterlandeplatzes und der Operationsbereiche.
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Aussenansicht auf das neue Gebäude SUED2.
Gebäude SUED2 Unispital Zürich
Wird vorbereitet für die ersten Patientinnen und Patienten: Empfang des Ambulatoriums.
Patientenzimmer mit Blick in den Park.
Diese Hightech-Badewanne ist das Herzstück des Zentrums für Brandverletzte. Hier werden Wunden vor der Operation gereinigt und desinfiziert.
Die Zimmer auf der Intensivstation mit Schwerpunkt Brandverletzungen verfügen über einen Entsorgungskorridor, um kontaminiertes Material zu entsorgen.
In der Gebäudemitte befinden sich Räume für Logistik, zum Beispiel Lager oder Entsorgungsräume.
Spitzenmedizin ist anspruchsvoll in Bezug auf die Bautechnik. Die Etage direkt unter dem Dach wird als Technikgeschoss genutzt.

Innerhalb des USZ-Areals liegt das neue Gebäude in der Nähe der Notfallstation, des Helikopterlandeplatzes und der Operationsbereiche.

Architektur: Hemmi Fayet; Drohnenfotos: SurTerra

Im Laufe dieses Monats ziehen das Zentrum für Brandverletzte und die Station für Stamm- und Immunzelltherapien in das neue Gebäude. Zudem werden dort das Endoskopiezentrum, die Traumatologie-Intensivstation sowie ein Ambulatorium untergebracht. SUED2 bietet Platz für 440 Patientinnen und Patienten sowie 320 Mitarbeitende.

Wie das USZ am Mittwoch mitteilte, soll SUED2 aber nicht nur Spitzenmedizin ermöglichen, sondern auch erhöhten Komfort bieten. Reichlich Tageslicht und die Aussicht in den Park sollen sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Auch die Wartebereiche wurden so gestaltet, dass eine freundliche Atmosphäre entsteht.

Wichtige Rochadefläche

Dauerhaft wird SUED2 allerdings nicht stehenbleiben: Nach einer Betriebszeit von 20 Jahren wird das Gebäude rückgebaut und der denkmalgeschützte Park somit freigemacht. Das neue Gebäude ist eine Rochadefläche, die für die Gesamterneuerung des USZ nötig ist.