Limmattal

Wirtschaft spricht sich für die AHV-Steuervorlage aus

Die Wirtschaftsverbände sehen die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz gefährdet. Wichtig sei es daher, für Firmen in steuerlicher Hinsicht klare Verhältnisse zu schaffen. (Symbolbild)

Die Limmattaler Wirtschaftsverbände «stehen voll und ganz» hinter dem Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Schon lange sei die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz am Erodieren und viele Unternehmen würden mit wichtigen Investitionen zuwarten. Deshalb sei es unerlässlich, für Firmen in steuerlicher Hinsicht nun endlich klare Verhältnisse zu schaffen, heisst es weiter in der gemeinsamen Mitteilung des Gewerbeverbands Limmattal, des Industrie- und Handelsvereins Dietikon und der Wirtschaftskammer Schlieren. Für den Kanton Zürich sei besonders der zukünftig mögliche Eigenfinanzierungsabzug wichtig. Dieser ermögliche dem Kanton, für die «sehr wichtigen» Finanzierungsgesellschaften weiterhin attraktiv zu bleiben. Die Abstimmung über die Steuervorlage ist mit einer jährlichen Einlage von zwei Milliarden Franken in die AHV verknüpft. Diese Einlage sei sinnvoller als die ursprünglich vorgesehene Erhöhung der Kinderzulagen, weil sie – über die Lohnsumme eingezogen und über die AHV verteilt – den gerechteren Mechanismus darstelle.

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