Winterthur

Winterthurer SVP verzichtet auf eigene Kandidatur – wer stattdessen unterstützen wird, ist noch offen

Für die Stadtratsersatzwahlen am 23. August verzichtet die SVP auf eine eigene Kandidatur. Wen sie unterstützen wird, ist noch offen. (Archivbild)

Für die Stadtratsersatzwahlen am 23. August verzichtet die SVP auf eine eigene Kandidatur. Wen sie unterstützen wird, ist noch offen. (Archivbild)

Die Winterthurer SVP verzichtet darauf, für die Stadtratsersatzwahlen im August einen eigenen Kandidaten oder eine eigene Kandidatin ins Rennen zu schicken.

Die SVP will die beiden bisher aufgestellten Kandidaten Katrin Cometta (GLP) und Urs Hofer (FDP) zu einem «Hearing» an der Parteiversammlung vom 17. Juni einladen. Dann werde entschieden, wen die SVP unterstützen werde, teilte der Parteivorstand mit.

Ihren Entscheid macht sie vor allem von finanzpolitischen Haltungen abhängig. Angesichts der Corona-Pandemie habe das Thema noch mehr an Bedeutung gewonnen, schreibt die SVP. In den vergangenen Jahren trugen sowohl FDP als auch GLP den SVP-Sparkurs immer mit.

Sitz an die SP verloren

Indem die SVP keinen eigenen Kandidaten aufstellt, verzichtet sie darauf, den Stadtratssitz zurückzuerobern, den sie bei den Wahlen im Jahr 2018 an die SP verlor. Mit der Abwahl von Bauvorstand Josef Lisibach flog die SVP damals aus dem Stadtrat.

Polizeivorsteherin Barbara Günthard-Maier hatte Anfang Mai überraschend ihren Rücktritt per Ende September angekündigt. Die Stadtratsersatzwahlen finden am 23. August statt.

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