Asyl
Winterthur braucht 3,9 Millionen Franken mehr für Asylsuchende

Mehr Asylsuchende kosten mehr Geld. Winterthur musste per Januar 2016 kurzfristig mehr Asylsuchende aufnehmen, konnte die zusätzlichen Ausgaben allerdings nicht mehr im Budget 2016 berücksichtigen. Nun hat der Stadtrat 3,9 Millionen Franken an gebundene Ausgaben bewilligt.

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In Winterthurer Asylheimen brauchte es dieses Jahr mehr Betten als geplant. (Archiv)

In Winterthurer Asylheimen brauchte es dieses Jahr mehr Betten als geplant. (Archiv)

Annika Buetschi / AZ

Die gebundenen Ausgaben, also Kosten für Leistungen, die der Stadt vorgeschrieben sind und von ihr zwingend erbracht werden müssen, gehen zu Lasten der Erfolgsrechnung 2016, teilte die Stadt Winterthur am Freitag mit. Die 3,9 Millionen Franken würden aber gemäss aktuellen Zahlen und Annahmen zu mehr als der Hälfte refinanziert sein.

3,1 Millionen Franken werden für die zusätzliche Infrastruktur, die Betriebskosten und Unterstützungsleistungen für die Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen benötigt. 0,8 Millionen Franken werden für die zusätzlichen Personalkosten gebraucht.