Uitikon
Wegen Statutenrevision des Sozialdienstes Limmattal: Uitikon wird Vollmitglied der Jugendberatungsstelle

Der Gemeinderat hat die Vollmitgliedschaft bei der Jugendberatungsstelle Blinker per 2021 beschlossen. Dies führt zu Mehrkosten von ungefähr 5000 Franken pro Jahr.

Fabio Müller
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Uitikon wird künftig auch Mitglied der Jugendberatungsstelle Blinker sein.

Uitikon wird künftig auch Mitglied der Jugendberatungsstelle Blinker sein.

AZ

Uitikon will ein Vollmitglied der Jugendberatungsstelle Blinker werden. Per 1. Januar 2021 soll ein frühzeitiger Beitritt zu diesem Angebot des Sozialdienstes Limmattal durchgeführt werden. Für einen Beitritt wurde Uitikon aufgrund von personellen und finanziellen Gründen angefragt. Auf die Gemeinde kommen somit jährliche Mehrkosten von 5000 Schweizer Franken zukommen. Denn neu wird die Gemeinde einen von der Einwohnergrösse abhängigen Beitrag zahlen. Der Gemeinderat hat der Vollmitgliedschaft bereits zugestimmt – unter dem Vorbehalt, dass alle Limmattaler Gemeinden Vollmitglieder werden.

Bisher war Uitikon nur mittels Leistungsvereinbarung mit dabei

Bisher bezog Uitikon die Dienstleistungen von Blinker, wie mehrere andere Limmattaler Gemeinden, nur mittels einer Leistungsvereinbarung. Mit der kommenden Statutenrevision des Sozialdienstes Limmattal könnte dies unmöglich werden. Ab 2022 sollen alle Gemeinden die Dienstleistungen der Sozialdienstes nur noch komplett oder gar nicht nutzen können. Der Hintergrund: Die Gemeinden konnten die Dienstleistungen bisher mittels Leistungsvereinbarungen günstiger erhalten als mit einem Beitritt. Aus diesem Grund war Geroldswil Ende 2018 aus der Jugendberatung ausgetreten.

Die Jugendberatungsstelle Blinker bietet sogenannte niederschwellige Beratungen an. Das heisst, dass die Beratungen einfach und anonym in Anspruch genommen werden können. Die Beratungsstelle ist zudem zentral am Schlieremer Bahnhof gelegen.

Durch den Beitritt würde das Angebot, von dem die Jugendlichen profitieren, unkomplizierter werden, sagt der Uitiker Sozialvorsteher Daniel Schwendimann (FDP).