Finanzen

Wegen höheren Steuererträgen: Mehrheit der Schwyzer Gemeinden schliessen besser ab

Der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel weiss die Gemeinden und Bezirke im Kanton in einer soliden Finanzlage. (Archivbild)

Der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel weiss die Gemeinden und Bezirke im Kanton in einer soliden Finanzlage. (Archivbild)

Von den 30 Schwyzer Gemeinden haben im vergangenen Jahr lediglich zwei schlechter abgeschlossen als budgetiert. Statt einem Minus von insgesamt 54 Millionen betrug es bei allen Bezirken und Gemeinden zusammen nur 1 Million Franken.

Die Gründe für die besseren Abschlüsse liegen meist in höheren Steuererträgen, tieferem Aufwand und nicht realisierten Investitionsvorhaben, wie das Schwyzer Finanzdepartement am Donnerstag mitteilte. Anstelle der geplanten 158 Millionen Franken wurden nämlich bloss 106 Millionen Franken investiert.

Neun Schwyzer Gemeinwesen senkten 2019 die Steuerfüsse. Davon weisen fünf Gemeinden dennoch positive Rechnungsergebnisse aus. Nur der Bezirk March sowie die Gemeinden Muotathal, Oberiberg und Wangen mussten ein Minus in Kauf nehmen und reduzieren entsprechend ihr Eigenkapital.

Die Eigenkapitalausstattung über alle Bezirke und Gemeinden hinweg ist mit total 410 Millionen Franken praktisch unverändert. Die Gemeinde Illgau weist seit 2013 erstmals wieder ein Eigenkapital auf und auch die Gemeinde Unteriberg konnte erstmals seit fünf Jahren ihr Eigenkapital erhöhen.

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