Der Einbau von Kleinwasserkraftwerken in Flussläufe, deren natürlicher Zustand wieder hergestellt werden solle, sei ein Widerspruch in sich selbst. Zu diesem Schluss ist die Zürcher Kantonsregierung in ihrer Antwort auf eine Motion der Grünen gekommen.

Bei einer Renaturierung ist Wirkungsgrad der Kraftwerke zu klein

Renaturierungen zielen darauf ab, begradigte Flussläufe wieder in ihren natürlichen Zustand zurück zu versetzen, weshalb bestehende Abstürze und Kanalisierungen aufgehoben werden, damit sich das Wasser mit der Zeit selbst ein Gerinne schafft. Damit aber verteile sich die Wasserkraft mehr oder weniger gleichmässig über die Flussbreite und -länge, so die Kantonsregierung. Ein Kraftwerk aber brauche die Zusammenfassung der Wasserkraft an einer zentralen Stelle, um einen sinnvollen Wirkungsgrad erzielen zu können, wie die Regierung weiter ausführt.

Regierungsrat will Moition nicht überweisen

Der Regierungsrat beantragt deshalb, die Motion nicht zu überweisen. Mit der Motion wollten die Grünen die Bewilligungsverfahren für den Bau von Flusswirbel- und Kleinwasserkraftwerken vereinfachen, sollten diese im Zusammenhang mit Flussrenaturierungen gebaut werden. (dme)