Dietikon
Was tun gegen die Hitze? Limmattaler verraten ihre Tipps und Tricks

Die zweite Hitzewelle bringt die Schweizer wieder ins Schwitzen. Welche Tipps und Tricks haben die Limmattaler gegen die hohen Temperaturen?

Céline Geneviève Sallustio
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Bei Hitze hilft Schatten schon viel – auch dieses Büsi sucht sich unter den Bäumen beim Dietiker Gleis 21 ein Schattenplätzchen.

Bei Hitze hilft Schatten schon viel – auch dieses Büsi sucht sich unter den Bäumen beim Dietiker Gleis 21 ein Schattenplätzchen.

Céline Geneviève Sallustio

Am Dienstag hat die zweite Hitzewelle mit Gefahrenstufe 3 begonnen. Eine Auswahl, wie man sich gegen die Hitze wappnen kann, bietet zum Beispiel die Stadt Zürich auf ihrer Website: Schwere Mahlzeiten sind zu vermeiden. Ausserdem sollen der Salzverlust ausgeglichen und körperliche Anstrengungen vermieden werden. Der Körper soll mit kühlem Duschen und kalten Lappen abgekühlt werden. Zudem soll Nachbarschaftshilfe angeboten werden.

Viele verbringen den Sommer an entfernten Stränden oder im kühlen Norden. Doch nicht alle können und wollen der Hitze-Schweiz entfliehen. Welche Tipps und Tricks haben zu Hause gebliebene Dietiker Passanten gegen die Hitze? Wir haben nachgefragt.

Erika Roder, Dietikon, 88 «Normalerweise vermeide ich es, bei solch hohen Temperaturen nach draussen zu gehen. Doch wenn ich meine Einkäufe erledigen muss, bleibt mir leider nichts anderes übrig. Deshalb ist es wichtig, dass ich stets meinen Kreislauf kontrolliere. »
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Miroslav Kucera, Dietikon, 19 «Bei dieser Hitze gibt es zwei Lösungen: während der Arbeit eine Abkühlung durch die Klimaanlage oder in der Freizeit ein Sprung ins kalte Wasser. Die warme Temperatur ist in der Schweiz mühsam, da wir eine niedrige Luftfeuchtigkeit haben. Am Meer wäre dieselbe Hitze deutlich angenehmer.»
Stanislava Gregoric, Dietikon, 77 «Um mich vor der Hitze zu schützen, erledige ich meine Einkäufe morgens. Ausserdem verdunkle ich die ganze Wohnung und öffne alle Fenster. So dringt die Wärme nicht nach innen. Aufgrund meines Alters habe ich einen schwachen Kreislauf. Dagegen helfen reichlich Wasser und Gymnastik.»
Rosario Camacho Caro, Dietikon, 53 «In Sevilla, dort wo ich herkomme, klettert das Thermometer im Sommer auf über 40 Grad. Als Abkühlung wird Meer- oder Grundwasser auf die Strasse gepumpt. So erhalten die Passanten eine Erfrischung. Diese Massnahme könnte Dietikon durchaus in Betracht ziehen.»
Silvia Michel, Weiningen, 43 «Zurzeit meide ich die pralle Sonne und bevorzuge es, mit meinen zwei Kindern zu Hause zu bleiben. Falls wir doch mal rausgehen sollten, suche ich uns ein Schattenplätzchen und schütze uns mit reichlich Sonnencreme vor der UV-Strahlung.»
Louisa Flury, Dietikon, 59 «Ich komme aus der Karibik. Dort beträgt die Luftfeuchtigkeit 98 Prozent . Da ist die Hitze in der Schweiz deutlich angenehmer! Trotzdem geniesse ich die Sonne hier nur früh am Morgen und meide sie nachmittags und abends. Ausserdem trinke ich mindestens zwei Liter Wasser pro Tag.»

Erika Roder, Dietikon, 88 «Normalerweise vermeide ich es, bei solch hohen Temperaturen nach draussen zu gehen. Doch wenn ich meine Einkäufe erledigen muss, bleibt mir leider nichts anderes übrig. Deshalb ist es wichtig, dass ich stets meinen Kreislauf kontrolliere. »

Céline Geneviève Sallustio