Wahlen 2018 in Urdorf
Was sich die Gemeinderatskandidaten bis 2022 vornehmen

Die sieben Kandidaten für die sieben Urdorfer Gemeinderatssitze stellen sich, ihre Ziele und ihre Gedanken zur Limmattalbahn vor. Und sie sagen, was sie in der Freizeit in Urdorf am liebsten tun.

David Egger
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Wo Urdorf regiert wird: das Gemeindehaus an der Bahnhofstrasse 46. Zuoberst tagt jeweils der Gemeinderat.

Wo Urdorf regiert wird: das Gemeindehaus an der Bahnhofstrasse 46. Zuoberst tagt jeweils der Gemeinderat.

Chris Iseli

Mit sieben Kandidaten wirkt die Frage, wer von 2018 bis 2022 die sieben Urdorfer Gemeinderatssitze innehat, auf den ersten Blick nicht allzu spannend. Aber eben nur auf den ersten Blick. Denn im Vorfeld lief schon so einiges: Ursprünglich entschloss sich der amtierende Werkvorstand Urs Rimensberger (parteilos) dazu, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten.

Ende 2017 kam dann die Wende: Rimensberger gab den Rücktritt vom Rücktritt bekannt. Er entschloss sich doch noch, die Wiederwahl anzustreben. Mit ein Grund dafür war, dass der amtierende Liegenschaftenvorstand Roland Stämpfli (SVP), der sich eigentlich für eine Kandidatur entschieden hatte, diese überraschend zurückzog – aus gesundheitlichen Gründen.

Nun stellen sich die Gemeinderatskandidaten genauer vor und nennen ihre Ziele bis 2022. Zuerst aufgelistet sind die Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner (EVP) und der Vizepräsident Thomas Hächler (FDP): Von den noch amtierenden Gemeinderäten holten die beiden 2014 am meisten Stimmen (1552 respektive 1438). Danach folgen die drei weiteren Gemeinderatskandidaten Andreas Herren (SP), Olivier Buchs (FDP) und Urs Rimensberger (parteilos), ebenfalls geordnet nach der Stimmenzahl im Jahr 2014.

Zwei Neulinge

Erstmals auf den Wahlzetteln wird Danilo Follador (CVP) stehen, der 2017 in stiller Wahl gewählt wurde (als Nachfolger von Parteikollege Christian Brandenberger). Sein Wahlresultat kann mit Spannung erwartet werden: Wird er einen der schon länger amtierenden Gemeinderäte in Sachen Stimmenzahl überholen oder nicht? Die gleiche Frage stellt sich beim neuen Kandidaten Adrian Stutz (SVP).

Angesichts der Ziele, die sich die anderen sechs Kandidaten für die kommende Amtsperiode gesetzt haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Stutz das Ressort Liegenschaften von Stämpfli übernehmen und damit sein logischer Nachfolger werden wird. Ob es tatsächlich so kommt, wird die konstituierende Sitzung des erneuerten Gemeinderats zeigen.

Sandra Rottensteiner

Sie steht an der Spitze

Sandra Rottensteiner (EVP, bisher)

Sandra Rottensteiner (EVP, bisher)

zvg

Was sind aus Ihrer Sicht die drei grössten Herausforderungen für die Gemeinde Urdorf?
Am Anfang steht der Strategieprozess, der aufzeigt, wie sich Urdorf in den nächsten Jahren entwickeln soll. Mit Blick auf die kommenden Jahre gilt es vorausschauend zu handeln und Entscheidungen, welche erst in den nächsten 10 bis 20 Jahren zum Tragen kommen, zu hinterfragen, damit die Lebensqualität erhalten bleibt. Ebenso die Weiterentwicklung des Arbeits- und Siedlungsgebietes und ein stabiler Steuerfuss ohne Lastenüberwälzung auf nächste Generationen.

Wie stehen Sie zur Limmattalbahn? Warum? Welche Auswirkungen auf Urdorf erwarten Sie?
Als Massnahme gegen die Verkehrsproblematik und als Entwicklungsprojekt ist die LTB für das Limmattal als Lebens- und Arbeitsraum ausserordentlich wichtig, ebenso für die geplante Entwicklung unseres Wirtschaftsraums Urdorf-Nord. Entlang der LTB-Achse, in der Nähe der Kantonsschule und des Spitals, soll ein dynamisches Arbeitsplatz- und Wohngebiet entstehen, welches sich auch durch die hervorragende Erreichbarkeit auszeichnet.

Welche Ziele wollen Sie im Gemeinderat in den nächsten vier Jahren erreichen?
Neuen Wohnraum für Junge schaffen und zugleich Wohnen und Arbeiten vereinen. Zudem soll ein lebendiges und attraktives Urdorf mit einem belebten Dorfzentrum im Raum Muulaffeplatz gestaltet werden. Eine aktive Standortförderung wie auch eine verbindliche, konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit von Gemeinderat, Behörden und Verwaltung. So können wir die kommenden Herausforderungen mit geeinten Kräften für ein lebenswertes Urdorf einsetzen.

Zur Person

Geburtsdatum: 10. Juni 1964

Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Kinder

Beruf: Kauffrau, zurzeit Gemeindepräsidentin

Ämter: seit 2008 Gemeinderätin (bis 2010 als Sicherheits- und Gesundheitsvorsteherin), seit 2010 Gemeindepräsidentin, unter anderem Vorstandsmitglied der Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL), der Standortförderung Limmattal und der Regionalen Projektschau 2025, Präsidentin der Konferenz der Stadt- und Gemeindepräsidenten des Bezirks Dietikon und Mitglied des Leitenden Ausschusses des Zürcher Gemeindepräsidentenverbands

Freizeit in Urdorf: spannende Bücher lesen, Wald- und Wiesenspaziergänge mit dem Hund geniessen, gemütliche Filmabende und gute Gespräche mit Familie und Freunden

Thomas Hächler

Er rechnet, damit es aufgeht

Thomas Hächler (FDP, bisher)

Thomas Hächler (FDP, bisher)

zvg

Was sind aus Ihrer Sicht die drei grössten Herausforderungen für die Gemeinde Urdorf?
Erhalt der Lebensqualität unter dem Aspekt der Zunahme des regionalen Verkehrs und der wachsenden Bevölkerungszahl im Limmattal. Der mit der Digitalisierung verbundene Wandel stellt auch die öffentliche Hand längerfristig vor grosse Herausforderungen. Die angespannte finanzielle Situation wird uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen und verlangt eine enge Abstimmung zwischen den beiden Gütern sowie weiterhin ein entsprechendes Kostenbewusstsein.

Wie stehen Sie zur Limmattalbahn? Warum? Welche Auswirkungen auf Urdorf erwarten Sie?
Das für die Gemeinde bedeutende Gebiet Wirtschaftsraum Urdorf-Nord, wo auch die durch den Kanton bald erweiterte Kantonsschule Limmattal beheimatet ist, erfährt durch die Anbindung eine deutliche Aufwertung. Die Entwicklungsstrategie des Gemeinderates sieht dort einen attraktiven Lebens- und Arbeitsraum für verschiedene Branchen vor.

Welche Ziele wollen Sie im Gemeinderat in den nächsten vier Jahren erreichen?
Unter Berücksichtigung der oben erwähnten Herausforderungen möchte ich mich für eine umsichtige und besonnene Entwicklung unserer Gemeinde einsetzen, um dadurch die hohe Lebensqualität in Urdorf auch in Zukunft zu erhalten. Dazu möchte ich als Finanzvorstand weiterhin eine haushälterische Finanzpolitik pflegen, um eine Erhöhung des Gesamtsteuerfusses zu verhindern.

Zur Person

Geburtsdatum: 20. Februar 1960

Familienstand: verheiratet, drei erwachsene Kinder

Beruf: Leiter Sicherheit bei der Zürcher Kantonalbank, Mitglied der Direktion

Ämter: seit 1994 Gemeinderat (Finanzvorstand), seit 2003 Vizepräsident des Gemeinderats, von 2004 bis 2010 Präsident des Spitals Limmattal

Freizeit in Urdorf: die Ruhe geniessen, den Garten gestalten und Sport treiben

Andreas Herren

Er ist zuständig für die Sicherheit

Andreas Herren (SP, bisher)

Andreas Herren (SP, bisher)

zvg

Was sind aus Ihrer Sicht die drei grössten Herausforderungen für die Gemeinde Urdorf?
Gemeindeentwicklung: durchmischter Wohnraum, inklusive auch grössere bezahlbare Wohnungen für Familien, Wirtschaftsraum Nord, Gestaltung Muulaffeplatz. Liegenschaftenstrategie (Sportanlagen, Turnhallen): Die Einrichtungen tragen massgeblich zur hohen Lebensqualität bei und sind ein Standortfaktor. Der Kanton wälzt mehr und mehr Aufgaben auf die Gemeinden ab, die Kostenfolgen sind immer gravierender.

Wie stehen Sie zur Limmattalbahn? Warum? Welche Auswirkungen auf Urdorf erwarten Sie?
Ich bin zu 200 Prozent für die Limmattalbahn! Sie wird den individuellen Binnenverkehr reduzieren und den Personentransport gezielt und effizient ergänzen. Urdorf ist bereits seit Jahren, insbesondere wegen des Durchgangsverkehrs, schwer belastet. Auch wenn die Bahn am Rande unseres Gemeindegebiets verläuft, wird sie für den Wirtschaftsraum Nord (Luberzen) und die Anbindung an den übrigen öV eine entscheidende Rolle spielen.

Welche Ziele wollen Sie im Gemeinderat in den nächsten vier Jahren erreichen?
Die integrierte medizinische Versorgung zugunsten der Patienten wirklich «integriert» ausgestalten, die Schnittstellen zum Beispiel zwischen Spitex und Spital weiter verbessern. Die neue Fachstelle für Gesundheit schrittweise aufbauen und entwickeln, um Einwohnerinnen und Einwohner bei gesundheitlichen und sozialen Fragen themenübergreifend und für sie passend beraten zu können. Friedhofsverordnung überarbeiten und an heutige Bedürfnisse anpassen.

Zur Person

Geburtsdatum: 6. Oktober 1961

Familienstand: verheiratet, zwei Söhne (24 und 17 Jahre alt)

Beruf: selbstständiger Kommunikationsberater und Fachhochschul-Dozent

Ämter: seit 2010 Gemeinderat (Sicherheits- und Gesundheitsvorsteher), Delegierter für das Spital Limmattal, Vorstandsmitglied der Regiospitex Limmattal, Mitglied der Zivilschutzkommission der Zivilschutzorganisation Limmattal Süd (Schlieren, Urdorf, Birmensdorf, Aesch)

Freizeit in Urdorf: Stöbern und Bücher ausleihen in der Gemeindebibliothek, auf verschiedenen Strecken durchs Dorf joggen und Veranstaltungen besuchen

Olivier Buchs

Er schaut für das Soziale

Olivier Buchs (FDP, bisher)

Olivier Buchs (FDP, bisher)

zvg

Was sind aus Ihrer Sicht die drei grössten Herausforderungen für die Gemeinde Urdorf?
Es wird eine Herausforderung sein, die richtige Balance zwischen dem Sparen und den Investitionen zu finden, um eine attraktive Gemeinde für die Einwohner und Firmen bleiben zu können. Im Sozialbereich werden wir weiterhin mit Kostenverlagerungen kämpfen müssen. Bund, Kanton und Versicherungen führen Sparmassnahmen durch, die höhere Kosten bei den Gemeinden verursachen. Urdorf ist im Bereich der Digitalisierung schon recht weit. In den kommenden Jahren wird es aber noch viele Umstellungen in diesem Bereich geben.

Wie stehen Sie zur Limmattalbahn? Warum? Welche Auswirkungen auf Urdorf erwarten Sie?
Bei einem geschätzten Wachstum von 17 Prozent bei der Bevölkerung und 29 Prozent bei den Beschäftigten bis 2030 ist es offensichtlich, dass es ein zusätzliches Transportmittel im Limmattal braucht. Bus, Zug und Auto können dieses Wachstum nicht alleine bewältigen. In Urdorf wird hauptsächlich der Industriebereich Nord und die Kantonsschule von der besseren Erschliessung durch die Limmattalbahn profitieren.

Welche Ziele wollen Sie im Gemeinderat in den nächsten vier Jahren erreichen?
Ich sehe im Bereich der beruflichen Integration in den ersten Arbeitsmarkt Verbesserungspotenzial. Hier möchte ich einen Schwerpunkt legen, neue Angebote testen und bestehende Abläufe optimieren. Ebenfalls zu verbessern ist die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden bei sozialen Dienstleistungen. Einige Gemeinden ziehen sich aus gemeinsamen Projekten zurück und hier gilt es, neue Lösungen zu suchen. Ein weiteres Ziel ist die Stärkung der Jugendarbeit. Die Angebote sollen breiter und klarer kommuniziert werden.

Zur Person

Geburtsdatum: 16. Juli 1972

Familienstand: verheiratet, drei Kinder

Beruf: Geschäftsführer eines Verbandes im Treuhandbereich

Ämter: Gemeinderat seit 2014 (Sozialvorstand), Präsident der Sozialkommission, der WillyGradinger-Stiftung und der Jugendkommission, Delegierter für das Spital Limmattal, Vorstandsmitglied des Zweckverbands Sozialdienst Limmattal; von 2010 bis 2014 Mitglied der Schulpflege

Freizeit in Urdorf: Velofahren, Badi und Essen in den feinen Urdorfer Restaurants

Urs Rimensberger

Er kümmert sich um die Werke

Urs Rimensberger (parteilos, bisher)

Urs Rimensberger (parteilos, bisher)

zvg

Was sind aus Ihrer Sicht die drei grössten Herausforderungen für die Gemeinde Urdorf?
Die Gemeindefinanzen und die hohe Verschuldung sind sicher die grösste Herausforderung, welcher wir uns stellen müssen. Trotzdem sollen die Attraktivität und die Lebensqualität von Urdorf erhalten bleiben. Trotz unserer sehr kleinen Landreserven müssen wir versuchen, ein moderates und kontrolliertes Wachstum zu erreichen. Dies kann durch Zonenänderungen oder verdichtetes Bauen erreicht werden. Unsere vielseitige, kostenintensive Infrastruktur und Einrichtungen müssen weiterhin sorgsam und nachhaltig unterhalten werden.

Wie stehen Sie zur Limmattalbahn? Warum? Welche Auswirkungen auf Urdorf erwarten Sie?
Die Limmattalbahn ist eine grosse Chance für Urdorf. Gleichzeitig ist sie eine ökologisch wichtige Erschliessung für unseren Wirtschaftsraum Nord, die Kantonsschule und das Spital Limmattal.

Welche Ziele wollen Sie im Gemeinderat in den nächsten vier Jahren erreichen?
Die bereits begonnen grossen Projekte (Schäflibach, Bahnhofstrasse/Weihermattstrasse, Birmensdorferstrasse/Feldstrasse) innerhalb des Zeitplans und des Kredites zu beenden. Die Aufwertung des Muulaffeplatzes und die gleichzeitige Sanierung der Bachstrasse ist ebenfalls eines der Projekte, die ich mindestens bis zu einem guten Start begleiten möchte. Der Hochwasserschutz muss weiterhin vorangetrieben werden, um das Schadenpotenzial zu verringern.

Zur Person

Geburtsdatum: 16. Januar 1958

Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Töchter

Beruf: Bauleiter bei der Stadt Zürich (Gebietsmanager)

Ämter: Gemeinderat seit 2008 (von 2008 bis 2014 Liegenschaftenvorstand, seit 2014 Werkvorstand), Mitglied des Kontrollorgans der Limeco, Präsident der Gruppenwasserversorgung Limmat, Mitglied der Gruppenwasserversorgung Amt, Limmat und Mutschellen

Freizeit in Urdorf: im Sommer Baden in der Badi Weihermatt und im Winter ausgedehnte Spaziergänge in und um Urdorf, seit 2011 aktives Mitglied der Clique Schäflibach

Danilo Follador

Er geht die Planung an

Danilo Follador (CVP, bisher)

Danilo Follador (CVP, bisher)

zvg

Was sind aus Ihrer Sicht die drei grössten Herausforderungen für die Gemeinde Urdorf?
Finanzielle Stabilität erreichen, insbesondere Schuldenabbau zugunsten späterer Generationen. Vorwärtsstrategie zur Entwicklung des Wirtschaftsraums Nord, wo eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung vorbereitet wird. Steigerung der dörflichen Attraktivität mit baulichen Massnahmen im Bereich der Strassen und Bäche, sowie verantwortungsvolle Entwicklung der Siedlungsgebiete. Schrittweise Umsetzung des Langsamverkehrskonzepts.

Wie stehen Sie zur Limmattalbahn? Warum? Welche Auswirkungen auf Urdorf erwarten Sie?
Für Urdorf ist der Bau der zweiten Etappe der Limmattalbahn schlicht ein Muss! Die Erschliessung mit der Bahn ist ein wesentliches Element der Entwicklungsstrategie für den Wirtschaftsraum Nord. Sie bringt eine enorme Verbesserung der öV-Verbindungen und steigert die Attraktivität der Urdorfer Arbeitsplätze. Positiv wirkt sie sich auch auf die Verbindung für Schüler- und Lehrerschaft der Kantonsschule aus, die ja bald erweitert wird.

Welche Ziele wollen Sie im Gemeinderat in den nächsten vier Jahren erreichen?
Noch 2018 die Genehmigung für die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung für den Wirtschaftsraum Nord durch die Gemeindeversammlung. Für einige Jahre später die Gesamtrevision sorgfältig vorbereiten. Erneuerung und Verbesserung der Bausubstanz. Möglichst durchgehende Fahrrad- und Fussgängerverbindungen. Respektvollen Umgang mit der Umwelt – so wurde bereits die zweite Etappe des Vernetzungsprojektes Urdorf gestartet, das zusammen mit Landwirten und den Zuständigen für Wald, Jagd und Waffenplatz den Artenschutz sicherstellen soll. Zudem gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein.

Zur Person

Geburtsdatum: 23. September 1955

Familienstand: verheiratet, ein erwachsener Sohn

Beruf: Mitglied der Geschäftsleitung bei der Migros-Pensionskasse

Ämter: Gemeinderat seit April 2017 (Vorsteher des Ressorts Planung, Bau und Umwelt), Vizepräsident der CVP Urdorf, von 1998 bis 2010 Mitglied der Schulpflege (Finanzvorstand)

Freizeit in Urdorf: Mitglied im Männer-Hobbykochclub, Spaziergänge im Dorf und im Wald, Wohnung und Garten geniessen

Adrian Stutz

Er will neu dazustossen

Adrian Stutz (SVP, neu)

Adrian Stutz (SVP, neu)

zvg

Was sind aus Ihrer Sicht die drei grössten Herausforderungen für die Gemeinde Urdorf?
In den nächsten Jahren stehen diverse kostenintensive Sanierungen in unseren Infrastrukturanlagen an, die auf Jahrzehnte Folgekosten generieren. Diese Kosten dürfen für unsere Nachkommen nicht zur finanziellen Last werden. Damit wir die Kosten decken können, müssen wir den Steuerertrag in Urdorf erhöhen. Dies sicher auch mit dem Wirtschaftsraum Urdorf-Nord, wo wir neue Steuerzahler für Urdorf gewinnen können. Wir müssen unsere Schulden abbauen, indem wir mit unseren Einnahmen und Ausgaben haushälterisch umgehen.

Wie stehen Sie zur Limmattalbahn? Warum? Welche Auswirkungen auf Urdorf erwarten Sie?
Die Limmattalbahn steht für die Zukunft des ganzen Limmattals. Die Bahn löst neue Impulse aus, wovon wir im Wirtschaftsraum Urdorf-Nord profitieren werden.

Welche Ziele wollen Sie im Gemeinderat in den nächsten vier Jahren erreichen?
Wir haben sehr attraktive Sport- und Freizeiteinrichtungen, von denen Jung und Alt profitieren. Es liegt mir am Herzen, dass auch unsere Nachkommen von der attraktiven Infrastruktur und den Angeboten Gebrauch machen können, ohne dass diese zur finanziellen Last werden. Im Fall einer Wahl in den Gemeinderat freue ich mich auf eine kollegiale Zusammenarbeit und konstruktive Lösungen, damit wir auch in Zukunft auf Urdorf stolz sein können.

Zur Person

Geburtsdatum: 17. Juni 1969

Familienstand: verheiratet, drei schulpflichtige Kinder

Beruf: Projekt- und Teamleiter in einem internationalen Industrieunternehmen

Ämter: seit 2015 in der Lokalpolitik, Aktuar der SVP Urdorf

Freizeit in Urdorf: Sport- und Freizeitanlagen mit der Familie geniessen, Erholung in der Urdorfer Natur