Limmattal

Warum die Limmattalbahn zur Tramlinie 20 wird

Die Limmattalbahn soll im Jahr 2022 eröffnet werden und die Linien-Nummer 20 erhalten. Doch wieso erhält die Limmattalbahn die Nummer 20, obwohl Zürich lediglich über 13 Tramlinien verfügt?

Die zweite Limmattalbahn-Bauetappe läuft derzeit in Zürich Altstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen. Wenn die Limmattalbahn 2022 den Betrieb aufnimmt, erhält sie die Linien-Nummer 20 (die Limmattaler Zeitung berichtete Ende August). Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) schreiben das nun auch in ihrem Magazin «Im Takt». Die VBZ nutzen die bereits fertiggestellte erste Limmattalbahn-Etappe heute für ihr Tram 2 nach Schlieren Geissweid. Diese Verlängerung des 2er-Trams wurde im September eröffnet.

Nach Fertigstellung der zweiten Bauetappe zwischen Bahnhof Altstetten und Farbhof sowie Schlieren und Killwangen wird die Aargau Verkehr AG (AVA) die Limmattalbahn betreiben, die vom Bahnhof Altstetten bis zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach verkehrt. Doch wieso erhält die Limmattalbahn die Nummer 20, zumal Zürich lediglich über 13 Tramlinien verfügt? Zählt man die von der VBZ im Auftrag der Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) betriebenen Linien 10 und 12, die Forchbahn und das Trammuseum-Tram dazu, kommt man erst auf 17 Linien.

AVA-Sprecher Erwin Rosenast erklärt, dass mehrere Faktoren zur Benennung führten. «Die Vorgängerin der Limmattalbahn – das Lisebethli verkehrte bis 1930 zwischen Zürich, Schlieren, Dietikon, Unterengstringen und Weiningen – hatte ebenfalls die Liniennummer 20», sagt er. Auch weil die Bahn ab Schlieren die Fortsetzung der Stadtzürcher Linie 2 ist, habe die Nummer gut gepasst. «Nicht zuletzt war es auch ein Faktor, ob die Nummer auf dem Zürcher Verkehrsnetz überhaupt noch frei war», so Rosenast. Gemeinsam mit dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und unter Einbezug von Vertretern der VBZ sei man zu dieser Entscheidung gelangt.

Dem VBZ-Magazin ist überdies zu entnehmen, dass der Dietiker Stadtrat Heinz Illi (EVP) sein 40. Dienstjubiläum bei den VBZ feiert. Er arbeitet dort als Safety-Verantwortlicher. Auf sein Jubiläum angesprochen, sagt Illi, dass es tatsächlich etwas Spezielles sei, das man nicht alle Tage feiern könne. «Was mich besonders freut, ist, dass ich noch genauso gerne arbeiten gehe wie am ersten Tag», sagt er. Aktuell bezieht er seinen vierwöchigen Treueurlaub, den er zuhause in Dietikon verbringt.

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