Markt
Vor Regen geschützt: Der Frühlingsmarkt fand im «Üdiker-Huus» statt

Natürlich sei es nicht das Gleiche, wenn der Frühlingsmarkt hier im Saal des «Üdiker-Huuses» stattfinde, meint der Verkäufer hinter dem Blumenstand. Des Wetters wegen mussten die Markttreibenden umziehen.

Merken
Drucken
Teilen

Ihm Saal ist es ruhig, die ersten Besucher schlendern durch die liebevoll geschmückten Marktstände. Die Schmuckverkäuferin aus Birmensdorf legt noch die letzten Gegenstände auf ihrem Tisch bereit. «Ich bin der Gemeinde Uitikon sehr dankbar, dass wir mit unseren Ständen unentgeltlich hier ins Trockene umziehen konnten», sagt sie. Draussen regnet es.

Geregnet hat es bereits beim letztjährigen Frühlingsmarkt. Weil der Saal damals besetzt war, fand der Markt wie geplant statt. «Auch das war lustig», erzählt eine andere Verkäuferin, «wir mussten dann ein wenig improvisieren.» Einem regulären Marktbetrieb zuliebe hat die Gemeinde den Saal dieses Jahr frei gehalten – das hat sich ausbezahlt. Nun kann die kleine, aber feine Auswahl regionaler Produkte ungestört um Kunden werben.

Diese können sich etwa mit einem Thai-Curry verköstigen, in antiquarischen Büchern schmökern, sich den Bauch mit wunderschönen Muffins und Kuchen vollschlagen, die zwei Mädchen aus Uitikon gebacken haben, oder ihr Kind mit selbst gestrickten Pullovern eindecken. Ausserdem informieren in der Mitte des Saals Pro Senectute und der Naturschutzverein Gartenrötel über ihre Aktivitäten.(huz)