Dietikon

Vom Harley-Heaven bis zur Kaffeerösterei: Er präsentiert Dietikon dem Fernsehpublikum

Pascal Stüssi kennt viele Facetten seines Wohnorts. Einige davon werden bei «Mini Schwiiz – Dini Schwiiz» gezeigt.

Pascal Stüssi kennt viele Facetten seines Wohnorts. Einige davon werden bei «Mini Schwiiz – Dini Schwiiz» gezeigt.

Pascal Stüssi tritt in der «SRF»-Sendung «Mini Schwiiz – Dini Schwiiz» auf. Bei der Bewerbung hat ihm auch der Dalai Lama geholfen.

Ein Dietiker kommt ins Fernsehen: Pascal Stüssi wird im «SRF»-Format «Mini Schwiiz – Dini Schwiiz» zu sehen sein. Darin stellen jeweils fünf Kandidaten ihre Heimat vor, der dann von den anderen Kandidaten bewertet wird.

Wie gut das von Stüssi präsentierte Dietikon abschneidet, wird sich bei der Ausstrahlung der Staffel vom 2. bis zum 6. September zeigen. Jeden Tag wird ein anderer Ort aus dem Kanton Zürich vorgestellt. Mit dabei sind neben Dietikon die Orte Meilen, Turbenthal, Bauma und Eglisau. Dietikon macht am Montag, 2. September, den Auftakt.

Nun wohnt er schon seit elf Jahren in der Stadt

Als Stüssi im Jahr 2008 nach Dietikon zog, war ihm der Ort hauptsächlich als Industriestadt bekannt. Entsprechend überrascht war er von den schönen Seiten Dietikons, die er nach und nach kennenlernte. Für die Teilnahme bei «Mini Schwiiz – Dini Schwiiz» beworben hat sich Stüssi, um weiteren Menschen das blühende Dietikon näherzubringen. Vor allem aber hat ihn auch seine Frau dazu motiviert. Schon nach kurzer Zeit erhielt er eine Zusage. Stüssi vermutet, dass sein Bewerbungsfoto möglicherweise das Interesse der Showproduzenten geweckt haben könnte: «In meinem Beruf als Sicherheitsdirektor eines Hotels bin ich oft für die Sicherheit von bekannten Persönlichkeiten zuständig. Deshalb legte ich meiner Bewerbung ein Foto bei, das mich mit dem Dalai Lama zeigt.»

Anschliessend musste Stüssi verschiedene Dietiker Highlights der Bereiche Kulinarik, Freizeit und Tradition vorschlagen, die in der Sendung präsentiert werden könnten. «Meine erste Wahl fiel auf den FC Dietikon und den Harley-Heaven», sagt der 42-Jährige, der in seiner Freizeit Juniorenobmann des Fussballclubs ist. Den Produzenten von ITV, die das Format im Auftrag des Schweizer Fernsehens produzieren, gefiel das Harley-Davidson-Center «Harley Heaven» an der Überlandstrasse. Aber für einen Auftritt des FC Dietikon waren sie nicht zu gewinnen. «Sie meinten, Fussball wäre zu normal, da es überall Fussballclubs gibt.»

Gute Organisation, volles Programm

Die Dreharbeiten fanden im April statt. «Das Wetter war hervorragend, als wir in Dietikon waren. An den anderen Drehtagen war es kälter und regnerisch.» Stüssi lobt die Produzenten der Sendung: «Alles wurde sehr professionell organisiert und ausgeführt. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Der Regisseur hat an alles gedacht.» Doch die Dreharbeiten seien auch sehr streng gewesen. «Immer wieder mussten Szenen wiederholt werden, da irgendein Detail nicht stimmte.» Zudem herrschte Zeitdruck aufgrund des vollen Tagesplans.

Auch die Kaffeerösterei Ferrari ist mit von der Partie

Mit dem Drehtag in Dietikon ist Stüssi zufrieden. Neben einem ereignisreichen Besuch im Harley-Heaven kamen die Kandidaten bei der Kaffeerösterei Caffè Ferrari in den Genuss von Dietiker Kaffeekunst. Ein Tipp, den Stüssi vom Stadtpräsidenten Roger Bachmann erhalten hat. Besonders glücklich ist Stüssi über die Unterstützung von Pius Baggenstos, der Präsident der Trychlergruppe Dietikon. Die Trychler veranstalteten für die Sendung einen Umzug auf dem Kirchplatz von Dietikon.

Pascal Stüssis grosse Mutprobe vor der Kamera

Doch auch an den anderen Drehtagen erlebte Stüssi viel Interessantes. In Meilen wurde der 42-jährige Familienvater mit seiner grössten Angst konfrontiert: «Ich fürchte mich vor Pferden.» Als die Kandidaten auf einen Pferdehof gebracht wurden, musste sich der Dietiker dieser Angst stellen. «Ich musste ein Pferd herumführen. In Wahrheit hat das Pferd mich geführt.» Im Nachhinein könne er darüber lachen.

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Autor

Manuel Reisinger

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