Unterengstringen
Viel Lob und Beförderungen für die Feuerwehr Unterengstringen

Der reibungslose Ablauf der Feuerwehrübung brachte zwei neue Gefreite, einen Korporal und einen Wachtmeister hervor. Bevor die Übung über die Bühne gehen konnte, braucht es ungefähr zwei Stunden Aufbauzeit.

Patrick Holenstein
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Die Buelstrasse 30 komplett im Rauch
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Die grosse Drehleiter in ihrer ganzen Pracht
Die Feuerwehrmänner bekommen viel Lob
Feuerwehrmänner beim Evakuieren von Menschen
Mit der ausgefahrenen Drehleiter werden Menschen evakuiert

Die Buelstrasse 30 komplett im Rauch

Dichter Rauch quillt aus dem Hochhaus an der Büelstrasse 30 in Unterengstringen. Menschen rufen um Hilfe. Die Feuerwehr ist bereits vor Ort. Es werden Schläuche verlegt und Kommandos gegeben, man versucht zu den Bewohnern vorzudringen, fährt die grosse Drehleiter aus. Der Schlussakt der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Unterengstringen ist imposant.

Während die Übung unter dem Kommando von Einsatzleiter Andreas Honold scheinbar optimal über die Bühne geht, wird man als Gast über Lautsprecher stetig informiert, was gerade passiert. «Wichtig ist, dass man zuerst die Rettungen macht, also die Leute in sichere Bereiche bringt», erklärt Andreas Honold. «Dann muss man schauen, was man halten kann, damit der Schaden nicht noch grösser wird», fährt er fort. Und in einer dritten Phase werde gelöscht, fügt er hinzu.

Feuerwehr zeigt alles

Bevor die beeindruckende Hauptübung startet, zeigte die Feuerwehr in kleinen Demonstrationen, was sie kann. So wurde bei der Gärtnerei Hoffmann ein Containerbrand gelöscht oder in einem Quartier demonstriert, wie man mit Ausziehleiter und grosser Drehleiter – sie gehört der Feuerwehr Oberengstringen – geschickt zusammenspielt, um Bewohner zu retten.

Zurück zur Hauptübung. Die Menschen sind evakuiert, die Brandherde unter Kontrolle und die Feuerwehrmänner sammeln sich zum Abschluss. Andreas Honold ist zufrieden: «Es lief sehr gut. Ausser, dass ich etwas wenig Leute zur Verfügung hatte.» Auf den Nachwuchs angesprochen, meint er, dass man zwar noch genug Leute hätte, aber immer neue, vor allem junge Menschen brauchen könne.
Viel Beförderungen
Bevor die Übung über die Bühne gehen konnte, braucht es ungefähr zwei Stunden Aufbauzeit und für zwei, drei Personen im Vorfeld einen Einsatz von zwei bis fünf Stunden. Dafür gab es nach der Übung viel Lob und Beförderungen. Frank Lüthi und Dani Brüngger wurden zum Gefreiten ernannt, während Beat Gehring sich neu Korporal nennen darf und Markus Niedriger ist jetzt Wachtmeister.

Die Feuerwehr Unterengstringen hat die Chance genutzt und mit der Hauptübung der Bevölkerung eindrücklich ihr Können gezeigt. Vielleicht stand unter den begeisterten Zuschauern sogar schon der eine oder andere zukünftige Feuerwehrmann.