Dietikon
Verschönerungsprogramm für Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon

Farbige Keramiksplitter stehen in Behältern bereit, Mörtelmasse tropft von mehreren Spachteln und Stirnen runzeln sich vor Konzentration. In der Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon findet diese Woche ein Verschönerungsprogramm statt.

Andrea heller
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Familie Tomada verschönert einen Blumentrog
7 Bilder
Susi Ernst werkelt an einem soeben fertiggestellten Blumentrog
Julia Baumberger (links) und Alina Blattner zertrümmern Keramikplatten für die Muster
Daniel Fluck ist vom Mosaik-Fieber bereits angesteckt und will nun auch zu Hause ein Mosaik machen
Der Chrüzacker wird verschönert.
Für die bunten Mosaikmuster werden farbige Keramikplatten zertrümmert
Maja Probst nimmt am Verschönerungsprogramm teil, um das Mosaiken zu lernen

Familie Tomada verschönert einen Blumentrog

Da nächstes Jahr das 50-jährige Bestehen des «Chrüzachers» gefeiert wird, soll die Freizeitanlage verschönert werden, sagt Michaela Tobler, Leiterin der Freizeitanlage. Das Projekt steht unter dem Motto Regenbogen und soll deshalb farbenfroh ausfallen.

Dafür werden mit bunten Mosaiksteinen Blumentöpfe verziert und farbige Mosaikkugeln gestaltet. «Die Nachfrage nach den Mosaikkursen im ‹Chrüzacher› ist sehr gross.

Deshalb wollten wir ein Projekt machen, bei dem viele Leute mitmachen und die beliebte Mosaiktechnik erlernen können», sagt Gestaltungspädagogin Sandra Giacomini, die das Programm gemeinsam mit Susi Ernst leitet.

Zeit gegen Know-How

Noch bis morgen verschönern die Mosaikbegeisterten den «Chrüzacher». Im September finden zudem drei Mosaik-Samstage statt. Vorkenntnisse müssen die Teilnehmer nicht mitbringen.

Das Angebot ist kostenlos. «Die Teilnehmer schenken uns ihre Zeit und wir schenken ihnen das Know-how», so Tobler. Wer mitmachen möchte, kann sich auch jetzt noch anmelden.

Gefallen gefunden an der Mosaiktechnik hat auch Familie Tomada. Die Eltern mosaiken zum ersten Mal, nur Tochter Brianna hat schon einmal an einem Kurs teilgenommen. «Mir gefällt das Mosaiken.

Es ist wie ein Abenteuer, da man am Anfang noch nicht weiss, wie das Endergebnis wird», sagt Sandra Tomada. Auch eine Gestaltungsklasse der Berufswahlschule Dietikon beteiligt sich am Projekt. Die Jugendlichen dürfen die Sitzreihen im hinteren Teil der Anlage neu gestalten.

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