Zürich

Verkauf von E-Zigaretten und Ärztelöhne – das sind die Beschlüsse des Zürcher Kantonsrats

Zürcher Kantonsrat Zürich. (Archivbild)

Zürcher Kantonsrat Zürich. (Archivbild)

Spitalärzte im Kanton Zürich sollen nicht mehr nach der Anzahl getätigter Eingriffe entlohnt werden dürfen. Desweiteren strebt der Kanton Zürich ein Verkaufsverbot von E-Zigaretten an Jugendliche an.

Kein Verkauf von E-Zigaretten an Jugendliche

Der Kanton Zürich strebt ein Verkaufsverbot von E-Zigaretten an Jugendliche an. Der Kantonsrat hat am Montag eine Motion der EVP mit 111 zu 37 Stimmen klar überwiesen, welche für E-Zigaretten die gleichen Vorgaben fordert, wie für Tabakwaren.

E-Zigaretten würden die grosse Gefahr bergen, dass Kinder und Jugendliche zuerst nikotinabhängig würden und später zur Zigarette griffen, argumentieren die Motionäre. Die Motion soll ein regulatives Vakuum füllen, bis eine pendente Bundesregelung vorliegt.

Keine mengenabhängigen Ärztelöhne

Zürcher Spitalärzte sollen nicht mehr nach der Anzahl getätigter Eingriffe entlohnt werden dürfen. Eine Motion, die ein Vorgehen des Kantons gegen solche mengenabhängigen Lohnmodelle fordert, wurde vom Kantonsrat mit 96 zu 72 Stimmen überwiesen.

Der Kanton soll gemäss des Vorstosses von CVP, GLP und SP sicherstellen, dass mengenabhängige Honorar- und Bonusvereinbarungen nicht oder nur noch stark beschränkt möglich sind. Dazu soll er über die Anforderungen an die leistungserbringenden Spitäler auf die Lohnmodelle einwirken.

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