Eishockey
Urdorf wird von Bassersdorf demontiert

Die Limmattaler haben sich für das 2.-Liga-Match gegen einen gleich stark eingestuften Gegner Chancen ausgerechnet. Bis auf ein kurzes Aufbäumen nach dem Ausgleich zum 1:1 ist vom unbedingten Siegeswillen aber wenig zu sehen – 2:5.

Raphael Biermayr
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Die Bassersdorfer jubeln neben Nicolas Landis.

Die Bassersdorfer jubeln neben Nicolas Landis.

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Es konnte einem als Urdorfer Anhänger Bange werden in den ersten 20 Minuten. Die Gäste waren immer einen Schritt zu spät, nahmen zahlreiche ärgerliche Strafen und machten den Anschein, nie angekommen zu sein in diesem Match.

Dank Glück (Pfostenschuss in der 15. Minute) und einem starken Goalie Florian Wassmer kassierten sie nur einen Gegentreffer.

Kurze Wende nach dem 1:1

Auch in den ersten Minuten nach dem Wiederbeginn zeigte sich das Bild ähnlich. Dann aber brachte der Ausgleichstreffer durch Boris Otypka (Nachschuss im Powerplay) einen Rollentausch mit sich: Bassersdorf stolperte, Urdorf machte Druck.

Doch Bassersdorf-Keeper Thomas Oschwald stand seinem Gegenüber in nichts nach. In der letzten Minute spielten die Gäste in Überzahl - am Ende jubelten aber die Bassersdorfer. Wieder einmal hatten die Limmattaler einen Shorthander kassiert. Er sollte den Urdorfern den Biss rauben.

Das 3:1 nach einem Solo von Andreas Studer gegen die menschlichen Slalomstangen Sebastian Hauser und Marc Bender war die Vorentscheidung (46.), auch wenn Nicolas Landis wenig später in Überzahl das zweite Tor für den EHCU erzielte.

Am Ende droht eine Abfuhr

Patrick Schödler (57.) und Andrin Wilhelm mit einem wundervoll herauspielten Überzahltor (59.) erzielten die beiden Treffer zum Schlussresultat von 5:2.

Ohne Goalie Wassmer und die berüchtigte Nonchalance von Bassersdorfs Könner Dominik Brauchli hätte es in den Schlussminuten eine Packung für die überforderten Gäste absetzen können.

Urdorf bleibt Letzter. Es sind nur noch vier Chancen übrig, um gegen die Teilnahme an den Abstiegsspielen zu punkten.

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