Das bestätigte Armeesprecher Christoph Brunner auf Anfrage: «Sie sind wieder gesund.» Allerdings seien am Freitagvormittag zwei neue Fälle dazugekommen. Dennoch könne davon gesprochen werden, dass sich die Situation in der vom Brechdurchfall betroffenen Infanterie-Durchdiener-Rekrutenschule beruhigt habe, so Brunner weiter.

Ursache weiterhin unklar

Über das Wochenende werden nach Angaben des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) Soldaten der Spitalschule nach Birmensdorf ausrücken und alle Unterkünfte in der Kaserne desinfizieren. Nach wie vor unklar ist laut dem Armeesprecher der Grund für die Erkrankungen.

Das VBS warte noch auf die Testresultate. Diese sollten am Montag vorliegen. Damit kann weiterhin nur spekuliert werden, wieso die Rekruten erkrankt sind. Möglich ist ein Virus, eine Lebensmittelvergiftung oder eine andere Ursache.

Die betroffenen Armeeangehörigen wurden in den vergangenen Tagen medizinisch betreut und regelmässig vom verantwortlichen Truppenarzt kontrolliert. (wi)