Fussball 1. Liga

Unter besonderen Umständen: Mit drei Tagen Verzögerung startet der FC Dietikon in die neue Saison

Der FC Dietikon in der Saison 2020/2021: Hinten (von links): Raphael Meyer, Dino Duvnjak, Edmir Asani, Edi Duvnjak; Mitte (von links): Christian Müller (Sportchef und Leiter Sportkommission), Pedro Russiano (Assistenztrainer), João Paiva (Trainer), Moreno Cincera, Luis Eloi, Hichem Oudjouadj, Dionis Ramaj, Hans-Peter Mauch (Physio), Renato Casanova (Vereinspräsident); vorne (von links): Leandro Di Gregorio, Ivan Moreno, Michele Pepe, Shayan Maroufi, Alpay Inaner, Tim Neziri, Florentino Da Silva, Liridon Mazreku, Lulzim Aliu. - Es fehlen: Franceso Amendola, Gianluca D’Angelo, Jahoor Jalal, Fabio Russo, Anis Ramcilovic, Adin Slijvar.

Der FC Dietikon in der Saison 2020/2021: Hinten (von links): Raphael Meyer, Dino Duvnjak, Edmir Asani, Edi Duvnjak; Mitte (von links): Christian Müller (Sportchef und Leiter Sportkommission), Pedro Russiano (Assistenztrainer), João Paiva (Trainer), Moreno Cincera, Luis Eloi, Hichem Oudjouadj, Dionis Ramaj, Hans-Peter Mauch (Physio), Renato Casanova (Vereinspräsident); vorne (von links): Leandro Di Gregorio, Ivan Moreno, Michele Pepe, Shayan Maroufi, Alpay Inaner, Tim Neziri, Florentino Da Silva, Liridon Mazreku, Lulzim Aliu. - Es fehlen: Franceso Amendola, Gianluca D’Angelo, Jahoor Jalal, Fabio Russo, Anis Ramcilovic, Adin Slijvar.

Mit einem Heimspiel gegen Winterthur II startet der FC Dietikon am Dienstag mit Verspätung in die Saison 2020/21. Grund für die längere Wartezeit war die häusliche Quarantäne, nachdem ein FCD-Spieler am Coronavirus erkrankte. Aufgrund der Coronakrise ist die kommende Spielzeit nicht nur deswegen eine spezielle.

Endlich, das Warten hat ein Ende. Mit einem Heimspiel gegen Winterthur II steigen die Dietiker Fussballer morgen Abend (20.15 Uhr, Dornau) in die Saison 2020/21. Der Grund für die Verschiebung der Partie vom vergangenen Samstag ist sattsam bekannt: Nach einem teaminternen Grillabend wurde ein FCD-Akteur positiv auf Corona getestet; er und fünf weitere Spieler mussten für zehn Tage in häusliche Quarantäne.

Aus diesem Grund bewilligte der Schweizerische Fussballverband (SFV) das Gesuch der Limmattaler, die Partie zu verschieben. Und die Winterthurer willigten ein, die Partie bereits morgen Abend auszutragen. «Alle sind heiss auf Fussball», sagt FCD-Chefcoach João Paiva, «wir, der Gegner, die Fans – darum wollten wir möglichst rasch spielen.»

Nur: Wie hat man sich auf der Dornau mit den speziellen Umständen arrangiert? Wie lief die Vorbereitung auf die morgige Partie ab? Und wie geht es jenem Spieler, der offenbar in den Ferien an Corona erkrankt war? «Wir trainierten am Donnerstag und Freitag mit reduziertem Kader, da sechs Spieler ja noch in Quarantäne waren», sagt Paiva, «am Sonntag waren alle wieder dabei, die zehntägige Quarantäne ist tags zuvor abgelaufen».

«Natürlich war die Vorbereitung nicht ideal»

Der 37-jährige Portugiese will sich gar nicht lange mit Spekulationen über den Formstand seiner Mannschaft aufhalten. Er sagt nur: «Natürlich war die Vorbereitung unter den gegebenen Umständen nicht ideal. Aber bei welchem Verein war sie das schon?» Er sei jetzt einfach froh und glücklich darüber, dass wieder Fussball gespielt werde. Zur Erinnerung: Das letzte Spiel absolvierten die Dietiker am 9. November letzten Jahres.

Natürlich wollte Dietikons Übungsleiter nicht verraten, mit welcher Aufstellung er morgen spielen lassen wird. «Wir haben am Montag das Abschlusstraining», weicht Paiva auf die entsprechende Anfrage aus, «erst dann weiss ich mehr». Schliesslich soll der Gegner nicht aus der Zeitung erfahren, wer auf dem Platz stehen wird.

Bleibt zu hoffen, dass die Dietiker heuer besser in die Meisterschaft steigen als vor Jahresfrist. Damals unterlagen sie zum Auftakt auf der Dornau Mitaufsteiger Lugano-Paradiso mit 0:2. Die einzige Begegnung mit dem morgigen Gegner Winterthur II vergangene Saison endete übrigens 2:2 remis. Es war ein wildes Spiel mit total 12 Verwarnungen (!) an jenem 14. September 2019 auf dem Kunstrasen der Schützenwiese.

Erstmals mit den neuen Trikots

Der FCD ging rasch durch ein Tor von Lulzim Aliu in Führung, lag bei Halbzeit mit 1:2 hinten und glich in der 82. Minute dank einem Penaltytreffer von Aleandro Norelli zum 2:2 Endstand aus. Zu Ende spielte der FCD die Partie in doppelter Unterzahl – Slijvar und Moreno wurden in der Schlussphase mit Gelbrot des Feldes verwiesen. Sekunden vor dem Schlusspfiff erhielt auch Paiva vom Unparteiischen den gelben Karton unter die Nase gehalten. Für Spannung dürfte morgen Abend also zur Genüge gesorgt sein.

Seit dieser Saison spielt der FCD mit Material eines neuen Ausrüsters. Die Trikots der Marke Macron sind rechtzeitig eingetroffen und werden heute Montag fertig bedruckt. Grund für das Zuwarten: Übers Wochenende weibelte FCD-Sportchef Müller bei potenziellen Sponsoren und versuchte, die letzten 30 von total 140 Werbeflächen à je 150 Franken noch zu verkaufen. So oder so taxiert er die etwas andere Art des Trikotsponsorings als vollen Erfolg: «Wir sind zufrieden, die Aktion hat sich ausbezahlt.» Wie bisher läuft der FCD daheim in traditionellem Rot auf, auswärts in Blau.

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