Das Bundesamt für Statistik und der Schweizer Städteverband haben diese Woche ihre Städtestatistik publiziert, die Daten aus dem Jahr 2016 von 172 Städten und grossen Gemeinden vergleicht. Auch das Limmattal kommt prominent vor. Denn von den 172 Gemeinden hatte Spreitenbach mit 50,4 Prozent den drittgrössten Ausländeranteil – nach Kreuzlingen TG mit 54,6 und Renens VD mit 51,1 Prozent.

97 Prozent aller Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz leben in Gemeinden mit 10'000 oder mehr Einwohnern. Allerdings nimmt der Spreitenbacher Ausländeranteil laufend ab: 2015 waren es 51,7 Prozent, Ende 2017 waren es dann gemäss den neusten Einwohnerzahlen noch 50,3 Prozent.

Aesch durch Uitikon abgelöst

Bei anderen Limmattaler Gemeinden ist der Ausländeranteil tiefer. Das zeigen die neusten Zahlen von Ende 2017 von Statistik Aargau und dem Statistischen Amt Zürich: So sind es in Neuenhof 48,9, in Schlieren 45,9, in Dietikon 44,8, in Oberengstringen 33,1, in Weiningen 27,9, in Geroldswil 26, in Unterengstringen 24,6, in Birmensdorf 24,1, in Urdorf 23,7, in Bergdietikon 17,5, in Oetwil 17,5, in Aesch 17,0 und in Uitikon 16,7 Prozent. Bisher hatte jahrelang Aesch den tiefsten Ausländeranteil.