Unihockey

Trainingscamps wegen Coronavirus abgesagt – trotzdem erhalten Mock-Brüder ­Nati-Aufgebot

Die Dietiker Brüder Moritz Mock (GC) und Tim Mock (Zug United) stehen im Kader der U23-Nati stehen. Im Bild: Tim Mock (weisses Dress). (Archivbild)

Die Dietiker Brüder Moritz Mock (GC) und Tim Mock (Zug United) stehen im Kader der U23-Nati stehen. Im Bild: Tim Mock (weisses Dress). (Archivbild)

Diesen Monat hätten alle sieben Nationalteams des Schweizer Unihockeyverbands Swiss Unihockey Trainingscamps abhalten oder ins Ausland reisen sollen. Wegen des Coronavirus wurde alles abgesagt.

Trotzdem erhalten nun sämtliche Spieler der verschiedenen Nationalmannschaftskader ein Aufgebot. So auch die Dietiker Brüder Moritz Mock (GC) und Tim Mock (Zug United), die im Kader der U23-Nati stehen. Sie und die anderen Spieler erhalten spezielle Lehrvideos, um zu Hause individuell ihre Fähigkeiten zu verbessern, wie Swiss Unihockey gestern mitteilte.

Die Cheftrainer feilen mit Video-Feedbacks an der Taktik der einzelnen Spieler und die Athletiktrainer führen gemeinsame Trainings per Videos durch. Zudem wird ein Wettbewerb durchgeführt: Die Nati-­Spieler sollen selber eine Übung zu einem bestimmten Thema aufnehmen – wer das beste ­Video macht, erhält einen Preis. «Auch in dieser aussergewöhnlichen Zeit gilt es, das Beste aus den Nationalteams herauszuholen und sich so einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen, zumal alle Nationen momentan mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben», schreibt Swiss Unihockey in seiner Mitteilung.

Den Mock-Brüdern, die ihre Karriere bei Unihockey Limmattal begonnen hatten, geht also die Arbeit nicht aus. Sie waren sowieso schon vorher fleissig: «Wir haben im Keller einen kleinen Trainingsraum mit einem Unihockeytor eingerichtet, dort machen wir unsere Übungen und feilen an der Schusstechnik», erklärte Tim Mock kürzlich.

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