Zürich

Tradition erliegt der Sicherheit: Die VBZ-Fahrzeuge verzichten nicht nur am 1. August auf die «Fähnli»

VBZ brechen mit Fähnchen-Tradition: Montage nicht SUVA-konform

VBZ brechen mit Fähnchen-Tradition: Montage nicht SUVA-konform

Die VBZ verzichtet aus Gründen der Arbeitssicherheit auf die traditionelle Beflaggung der Trams und Busse. Gleichzeitig lanciert sie dieses Jahr einen Wettbewerb für die Bevölkerung – damit die Fahrzeuge an besonderen Anlässen bald wieder festlich aussehen.

Für feierliche Anlässe wie den 1. August oder das Zürcher Knabenschiessen werden Zürcher Trams traditionell mit drei kleinen Fähnchen auf den Dächern geschmückt. Doch ab jetzt fällt die Beflaggung für Festanlässe weg, weil es bei der Montage zu Unfällen kommen könnte.

Die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) können mit der Art und Weise, wie sie die Fahnen bisher angebracht haben, die geltenden Vorgaben der Schweizerische Unfallversicherung (Suva) nicht mehr vollumfänglich einhalten. Die schreiben die VBZ in einer Mitteilung. Die Sicherheit für Kunden und Mitarbeitende habe Priorität, deshalb würden allgemein Sicherheitsvorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst und verbessert werden.

Die VBZ wollen die Anpassung zum Anlass nehmen, ihr Beflaggungskonzept grundsätzlich zu überprüfen. Dabei werden sichere Alternativen zur Anbringung von Fahnen und die entsprechenden Kosten evaluiert, heisst es weiter. Es sollen aber auch neue Ideen gesucht werden. Deshalb lancieren die VBZ im Verlauf des Jahres einen Ideenwettbewerb, in dem sich die Bevölkerung einbringen kann.

Ideen der Zürcherinnen und Zürcher sind gefragt

Auch wenn auf diese Tradition verzichtet werden muss, sollen neue Ideen gesucht werden, welche dem feierlichen Charakter der Anlässe ebenso gerecht werden. Deshalb laciert die VBZ im Verlauf des Jahres einen Ideenwettbewerb, in dem sich die Bevölkerung einbringen kann.

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