Wie die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich auf Anfrage mitteilt, geht diese nach aktuellem Ermittlungsstand nach wie vor von drei Tötungsdelikten und einem Suizid aus. Am Donnerstagabend waren die vier Personen tot in einem Mehrfamilienhaus in Affoltern aufgefunden worden. Nun verdichte sich die Erkenntnis, dass der Ehemann mit einer Schusswaffe zuerst seine Familie und dann sich selbst gerichtet habe. «Es gibt derzeit keine Hinweise, dass neben dem 53-Jährigen noch weitere Täter in Frage kommen», heisst es weiter. 

In verschiedenen Medien breit diskutiert wurde ausserdem die Frage, ob der Mann bereits aktenkundig war oder nicht. Es wurde behauptet, der Mann sei den Strafverfolgungsbehörden bekannt gewesen. Die Oberstaatsanwaltschaft entkräftet diese Vermutung jetzt offiziell. «Nach derzeitigen Erkenntnissen war der mutmassliche Täter weder bei der Kantonspolizei Zürich noch bei der Zürcher Staatsanwaltschaft aktenkundig bezüglich allfälliger früherer Straftaten im Kanton Zürich.» 

Weitere Angaben zu den Hintergründen, dem Motiv oder dem genauen Ablauf der Tat seien immer noch Gegenstand der Ermittlungen von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft.