Eishockey

Theater im EHC Urdorf: Wartenweiler ist weg – Kampfwahl um Nachfolge

Nicht mehr an Bord: François Wartenweiler (l.) und Ruedi Haas (bei der Vertragsunterzeichnung) sind von ihren Ämtern zurückgetreten.

Nicht mehr an Bord: François Wartenweiler (l.) und Ruedi Haas (bei der Vertragsunterzeichnung) sind von ihren Ämtern zurückgetreten.

Im EHC Urdorf geht es wenige Tage vor dem Start der 2.-Liga-Saison drunter und drüber. Das Team kommt mit dem neuen Trainer François Wartenweiler nicht klar. Dieser nimmt den Hut, sein Fürsprecher und Sportchef Ruedi Haas tut es ihm gleich.

François Wartenweiler ist schon vor dem ersten Pflichtspiel nicht mehr Trainer in Urdorf. Er hat bei den Spielern seine Glaubwürdigkeit verloren.

Die Mannschaft fühlte sich von den Methoden des früheren Juniorentrainers, der zum ersten Mal einem Aktivteam vorstand, nicht angesprochen. Dazu kamen fachliche Mängel, wie Captain Sebastian Hauser ausführt: «Er konnte uns kein bisschen weiterbringen.» 

Am Dienstagabend fällt die Entscheidung, wer neuer Trainer wird. Es kommt überraschenderweise zu einer Kampfwahl zwischen einem Kandidaten des Vorstands und einem des Teams. Vereinspräsident Thomas Leimgruber trifft die Entscheidung im Namen des Vorstands.

Beim Teamvorschlag könnte es sich um den bisherigen Spieler und Co-Trainer Thomas Heldner handeln. Was Namen anbelangt, hüllen sich Spieler und Verein in Schweigen.

Das Training der ersten Mannschaft um 21 Uhr soll bereits vom neuen Mann geleitet werden. Schon am Samstag steht gegen Dürnten das erste Meisterschaftsspiel bevor.

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