Winterthur: Ja zu Neunutzung Sulzer-Areal

Der Neunutzung eines rund 60'000 Quadratmeter grossen Geländes auf dem Winterthurer Sulzer-Areal steht nichts mehr im Wege. Die Stimmberechtigten haben dem Gestaltungsplan Werk I mit 63,9 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 42,1 Prozent.

17'666 Stimmberechtigte sagten Ja zu der Vorlage, 9962 sagten Nein. Der Gestaltungsplan sieht eine Mischnutzung aus Wohnen, Gewerbe, Bildung und Freizeit vor. Mindestens 30 Prozent der Wohnflächen müssen dem gemeinnützigen Wohnungsbau oder für Studentenwohnraum zur Verfügung gestellt werden. Ein Teil der alten Industriehallen steht unter Schutz.

Uster: Keine Spital AG

Aus der Spital Uster AG wird nichts. Eine Mehrheit der Stimmenden der zwölf Zweckverbandsgemeinden sprach sich zwar für eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft rückwirkend auf den 1. Januar aus, drei Gemeinden lehnten dies jedoch ab. Notwendig gewesen wäre die Zustimmung aller Gemeinden.

In der Standortgemeinde Uster wurde die Umwandlung in eine AG mit 57,3 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. 3848 Stimmberechtigte sagten Ja, 5165 legten ein Nein in die Urne. Ebenfalls Nein-Mehrheiten gab es in Pfäffikon (52,5 Prozent) und in Wildberg (51,6 Prozent).

Uitikon: «Sürenloh» wird erweitert

Der Sportplatz "Sürenloh" in Uitikon wird erweitert. Die Stimmberechtigten haben dem Kredit von 2,6 Millionen Franken zugestimmt. 1091 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne, 544 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 61,6 Prozent.

Wetzikon-Seegräben: Kein Geld für Sanierung Berufswahlschule

Die Berufswahl- und Weiterbildungsschule Zürcher Oberland erhält kein Geld für Sanierung und Erweiterung. Die Stimmberechtigten von Wetzikon-Seegräben sagten knapp Nein zu einem Ausbau-Kredit über 5,4 Millionen Franken. 2922 Stimmberechtigte legten ein Nein in die Urne, 2897 ein Ja. Die Stimmbeteiligung betrug 37,6 Prozent.

Egg: Fusion von politischer und Schulgemeinde

Die Politische Gemeinde Egg und die Schulgemeinde können sich zu einer Einheitsgemeinde zusammenschliessen. Die Stimmberechtigten haben der Totalrevision der Gemeindeordnung mit 1690 Ja-Stimmen zugestimmt. 605 Stimmberechtigte legten ein Nein in die Urne. Die Stimmbeteiligung lag bei 43,1 Prozent.

Gemeinderat und Schulpflege sind der Ansicht, dass ein Zusammengehen beider Körperschaften einen Mehrwert und Synergien im organisatorischen und planerischen Bereich bringt. Die Einheitsgemeinde soll per 1. Januar 2016 eingeführt werden. Die Änderung der Gemeindeordnung sieht ausserdem die Eingliederung der Sozialbehörde in den Gemeinderat vor.

Maur: Ja zu Baukredit

Die Gemeinde kann innerhalb der Wohnüberbauung Gütsch in Maur drei Mehrfamilienhäuser erstellen. Die Stimmberechtigten haben mit 1669 zu 1023 Stimmen den Kredit von 17,6 Millionen Franken bewilligt. Die Stimmbeteiligung betrug 44 Prozent.

Mit dem Kredit werden die Planungs- und Baukosten für die drei Mehrfamilienhäuser mit 22 Mietwohnungen sowie die Grundstückskosten abgedeckt.

Das Vorhaben soll nun gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft Maur (WOMA) und der Institution Barbara Keller (Küsnacht) realisiert werden. Letztere kümmert sich um Menschen mit einer Lernschwäche, einer geistigen Behinderung und/oder einer leichten psychischen Beeinträchtigung. Gebaut werden soll ab August.

Marthalen: Nein zu Umbau «Stube»

In der denkmalgeschützten Liegenschaft "Stube" in Marthalen im Bezirk Andelfingen können weder Wohnungen noch das heimatkundliche Archiv untergebracht werden. Bei einer Stimmbeteiligung von 52 Prozent wurde der dafür notwendige Kredit von 2,555 Millionen Franken mit 246 Ja gegen 491 Nein abgelehnt. (sda)