Man solle Statthalter-Kandidat Leimgrübler nicht wählen, da gegen ihn ein Strafverfahren läuft: Das hat ein Vandale in roter Farbe auf Adrian Leimgrüblers Plakat geschrieben, das beim Kreisel in der Weininger Fahrweid steht. Dass Vandalismus rechtlich auch nicht ganz sauber ist, hat sich der Täter oder die Täterin wohl nicht überlegt. Auch ein Plakat an der Limmattalstrasse in Geroldswil wurde verunstaltet. Adrian Leimgrübler war  heute Nachmittag noch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. 

"Ich nehme es gelassen"

Auch die Plakate des parteilosen Kandidaten Ramon Steffen wurden beschädigt. In der Unterführung des Bahnhofs Dietikon hat jemand "Nein, Leimgrübler" auf Steffens Plakat geschrieben. Und in Oberengstringen versuchte jemand, sein Plakat abzureissen. "Der Vandalismus stört mich zwar. Da bei anderen Wahlen aber auch immer wieder solche Beschädigungen vorkommen, nehme ich es gelassen", sagt Steffen. "Ich habe zudem noch ein paar Ersatzexemplare für den Fall, dass eines der Plakate besonders stark beschädigt wird", so Steffen weiter.

"Kontrolliere die Plakate nicht jeden Tag"

Der offizielle Kandidat der FDP, unterstützt von allen anderen Bezirksparteien, Simon Hofmann, hat selber noch keine beschädigten Plakate festgestellt. "Ich kontrolliere die Plakate aber auch nicht jeden Tag. Mit Beschädigung einzelner meiner Wahlplakate muss ich aber leider wohl rechnen", so Hofmann weiter. Auch er hat noch ein paar zusätzliche Plakate, um besonders beschädigte Exemplare zu ersetzen.