Coronavirus

Stadtrat appelliert an Zürcher: Mit dieser Botschaft wendet sich die Exekutive an die Bevölkerung

Die Zürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart wendet sich in einem Appell an die Stadtbevölkerung. (Archivbild)

Die Zürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart wendet sich in einem Appell an die Stadtbevölkerung. (Archivbild)

Der Zürcher Stadtrat wendet sich in einer Videobotschaft an die Bevölkerung der Stadt, aber auch an Einwohnerinnen und Einwohner der Umgebung: Zürcherinnen und Zürcher sollen wegen der Corona-Pandemie über Ostern zu Hause bleiben, Auswärtige nicht in die Stadt kommen.

In der Videobotschaft richten Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri (GLP) und Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) das Wort an die Bevölkerung, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Wer die Wohnung verlasse, solle das auch an Ostern möglichst nur für kurze Zeit tun, allein und besser zu Randzeiten als am Nachmittag. Ausgänge sollen auf das eigene Quartier zu beschränkt werden.

Die Stadtpolizei habe öffentliche Flächen gesperrt und interveniere, wenn sich zu viele Menschen an einem Ort aufhielten. «Die Polizei macht das nicht gern, sondern weil die Sicherheit aller jetzt wichtiger ist als die Lust einzelner», erklärt Rykart in der Videobotschaft.

Langes Wochenende wird grosse Belastung

Sie appelliert an die Bevölkerung, auf Ausflüge ins Grüne in der Umgebung zu verzichten. Umgekehrt solle aber auch auf Ausflüge aus der Agglomeration in die Stadt Zürich verzichtet werden. Generell gemieden werden sollen beliebte Orte.

Der Stadtrat sei sich bewusst, dass ein langes Wochenende unter diesen Bedingungen für viele Zürcherinnen und Zürcher, insbesondere für Familien, eine grosse Belastung darstelle. Er bitte die Bevölkerung trotzdem eindringlich, durchzuhalten.

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