Coronavirus

Stadtrat appelliert an Bevölkerung – wegen der Corona-Pandemie brieflich abzustimmen

Statt 15 Stimmlokale gibt es bei der kommenden Abstimmung in der Stadt Zürich nur deren zwei. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. (Symbolbild)

Statt 15 Stimmlokale gibt es bei der kommenden Abstimmung in der Stadt Zürich nur deren zwei. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. (Symbolbild)

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie hat die Stadt Zürich entschieden, bei den nächsten Abstimmungen am 27. September nur zwei Stimmlokal zu öffnen. Im Normalfall sind es 15.

Zwar seien die räumlichen Verhältnisse der Stimmlokale unterschiedlich. In den meisten Fällen seien diese Räume aber schlecht geeignet, um klare und einfache Schutzkonzepte anzuwenden, schreibt der Stadtrat am Mittwoch. Oft seien die Stimmlokale eng, hätten keine separaten Ein- und Ausgänge und könnten nur schlecht gelüftet werden.

Deshalb wird die Stadt für alle Stadtzürcher Stimmberechtigten nur zwei Lokale öffnen: eines in der Innenstadt im Stadthaus und eines in Zürich-Nord, wobei das Lokal dort allerdings noch bestimmt werden muss. Diese beiden Lokale sind am Samstag von 7 bis 17 Uhr und am Sonntagmorgen von 7 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Stadt bittet: Bitte brieflich stimmen

Zu einem Gedränge sollte es trotz der Reduktion von 15 auf zwei Lokale nicht kommen. Die Stadt geht davon aus, dass noch mehr Stimmberechtigte als sonst brieflich abstimmen werden.

Dies wäre auch im Sinn des Stadtrates. Er appelliert an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, wegen der Corona-Pandemie doch bitte brieflich abzustimmen. Bei vergangenen Abstimmungen nutzten bereits fast 90 Prozent der Stimmberechtigten diese Möglichkeit.

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