Energie

Stadt Winterthur setzt nur noch auf sauberes Gas

Gas wird in Winterthur zum Heizen und Kochen sowie in der Industrie als Prozessenergie eingesetzt. (Themenbild)

Gas wird in Winterthur zum Heizen und Kochen sowie in der Industrie als Prozessenergie eingesetzt. (Themenbild)

Ab Frühjahr 2020 gibt es in der Stadt Winterthur nur noch Biogas und CO2-kompensiertes Erdgas. Der Stadtrat hat beschlossen, das einzige Gasprodukt, das keine CO2-Kompensation enthält, abzuschaffen. Für die betroffene Kundschaft bedeutet das eine Preisdifferenz für ein anderes Produkt von 0,1 Rappen.

Winterthur unternehme damit einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Energiestrategie, schreibt die Stadt in einer Mitteilung vom Freitag. Nachdem der Stadtrat bereits beschlossen hatte, das Stromprodukt «e-Strom.Grau» mit Energie aus Atomkraft und Kohle abzuschaffen, soll nun auch das Gasprodukt «e-Gas.Grau» wegfallen.

Gas wird in Winterthur zum Heizen und Kochen sowie in der Industrie als Prozessenergie eingesetzt. Die heute erhältlichen fünf Gasprodukte vom Stadtwerk Winterthur bestehen zu unterschiedlichen Anteilen aus CO2-kompensiertem Erdgas sowie CO2-neutralem Biogas. Einzige Ausnahme ist das Gasprodukt «e-Gas.Grau.»

Von der Abschaffung dieses Angebots betroffen sind laut Mitteilung rund 1200 Kundinnen und Kunden. Die Preisdifferenz zum nächst teureren Gasprodukt «e-Gas.Weiss» beträgt im Tarifjahr 2019 lediglich 0,1 Rappen pro Kilowattstunde. Durch deren Wechsel auf andere Gasprodukte würden künftig rund 25'000 Tonnen CO2 zusätzlich kompensiert oder eingespart. (sda)

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