Zürich

Stadt nimmt erste Hürden für sichere Velorouten in Angriff

Auf der Baslerstrasse hat das Stadtzürcher Tiefbauamt 77 Parkplätze abgebaut und stattdessen gut sichtbare, breite Velostreifen markiert. Die Strasse wird damit zur Velovorzugsroute im Sinne der städtischen Velorouten-Initiative.

Weitere Massnahmen auf der Baslerstrasse sollen im kommenden Jahr folgen, teilte das städtische Tiefbauamt am Montag mit. Geplant seien grösstenteils zwei Meter breite Velostreifen sowie eine weitgehende Vortrittsberechtigung der Velofahrerinnen und Velofahrer.

Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) und Tiefbauvorsteher Richard Wolff (AL) kündigten bei einem Besichtigungstermin am Montag an, dass für 2021 drei weitere Velovorzugsrouten sowie Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Veloinfrastruktur geplant seien.

Die Ende September mit 70,5 Prozent von den Stimmberechtigten gutgeheissene Volksinitiative «Sichere Velorouten für Zürich» fordert die Realisierungen eines Netzes von Velovorzugsrouten bis ins Jahr 2030.

Die vorgestellten Massnahmen seien ein erster Schritt in die richtige Richtung, teilte die verkehrspolitische Umweltorganisation umverkehR in einer Reaktion mit. Sie fordert, dass nach dem deutlichen Volksverdikt bezüglich Veloförderung «jetzt die Post abgeht».

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