Standortförderung
Sonderregelung: Zürich muss weniger an GZA abliefern

Der Regierungsrat will der Standortförderung Greater Zurich Area (GZA) für die Jahre 2020 bis 2023 jährliche Beiträge von 2,1 Millionen Franken gewähren, also insgesamt 8,4 Millionen. Die Beiträge steigen somit nicht mehr mit der Bevölkerungszahl an - dank Sonderregelung.

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Die Zürcher Beiträge werden wegen des überproportionalen Bevölkerungswachstums von der Bevölkerungszahl entkoppelt.

Die Zürcher Beiträge werden wegen des überproportionalen Bevölkerungswachstums von der Bevölkerungszahl entkoppelt.

KEYSTONE/Ennio Leanza

Seit 1999 gilt für die GZA-Mitgliedskantone ein unveränderter Verteilschlüssel: Pro Einwohnerin und Einwohner zahlen sie 1,50 Franken an die Standortförderungs-Organisation. Für den Kanton Zürich mit seinem überproportionalen Bevölkerungswachstum hätte dies jedoch einen deutlichen Anstieg der Beiträge bedeutet.

Der Zürcher Regierungsrat hat "nach intensiven Verhandlungen" mit dem Stiftungsrat und den anderen Kantonen nun eine Sonderregelung durchgeboxt: Die Zürcher Beiträge werden für die kommenden vier Jahre von der Bevölkerungszahl entkoppelt. Sie steigen also nicht entsprechend der Bevölkerung automatisch weiter. Die Beiträge werden lediglich um fixe 40'000 Franken pro Jahr erhöht.

Mit dieser Sonderlösung sind die Beiträge aus Zürich wesentlich tiefer, als sie nach dem bisherigen Verteilschlüssel gewesen wären, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Der GZA gehören neun Kantone an, darunter auch das Tessin. Stiftungsmitglieder sind auch die Stadt Zürich, die Region Winterthur sowie 28 Akteure aus Privatwirtschaft und Wissenschaft.