Aeroporto

Soldaten brauchen mehr Ortskenntnisse

Die Übung Aeroporto ist zu Ende. Das Fazit: Die Soldaten müssen sich besser auskennen können.

Die Übung "Aeroporto 10" ging heute Morgen nach mehr als drei Wochen zu Ende. Divisionär Hans-Ulrich Solenthaler, Kommandant der Territorialregion 4, lobte vor den Medien "die effiziente Zusammenarbeit mit den Partnern" während der Übung beim Flughafen Kloten.

Wichtig war für ihn aber auch die lange Dauer der Übung. Nur über mehrere Wochen können Stärken und Schwächen eindeutig verifiziert werden. Solenthaler zieht auch erste Konsequenzen: So müssten auch künftige Übungen generell länger als eine Woche dauern. Nur so könne man Fehler aufdecken.

Die Grund- und Gefechtsausbildung der Soldaten müssen zudem standardisiert werden. Das wichtigste aber: Am Flughafen müssten Verbände eingesetzt werden können, die über Ortskenntnis verfügen.

Seit dem 6. September trainierten die Territorialregion 4 und die ihr unterstellten Verbände den Einsatz zu Gunsten ziviler Partner, primär rund um den Flughafen. Geübt wurde die Reaktion auf Flugzeugabstürtze oder der Umgang mit Asylsuchenden an der grünen Grenze. (jk)

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