Corona-Virus

Sofortmassnahmen: Winterthurer Stadtrat will finanzielle Auswirkungen abfedern

Das Stadthaus ist Regierungssitz des Winterthurer Stadtrats.(Archivbild)

Das Stadthaus ist Regierungssitz des Winterthurer Stadtrats.(Archivbild)

Der Winterthurer Stadtrat hat erste Sofortmassnahmen beschlossen, um die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. So ist die Stadt beispielsweise bei der Rechnungsstellung kulant.

Der Stadtrat folgt dem Aufruf des Kantons und hat für Forderungen der Stadt einen Mahnstopp bis Ende Juli verfügt, wie die Stadt am Montag mitteilte. Ausgenommen davon sind Steuerforderungen. Für diese gelten bereits spezielle Anordnungen des Kantons.

Die Stadt ihrerseits bezahlt ihre Rechnungen ungeachtet der Zahlungsfrist so schnell wie möglich. Ausserdem greift sie den Betreibern städtischer Gastronomiebetriebe unter die Arme und verzichtet bei Pachtzinsen auf zwei Abschlagszahlungen.

Forderungen im Zusammenhang mit Anlässen und Veranstaltungen, die wegen der Corona-Krise nicht stattgefunden haben, werden bis Ende Juni nicht in Rechnung gestellt, wie es weiter heisst. Ferner prüft die Stadt die Beteiligung an den von Bund und Kanton beschlossenen Massnahmen sowie weitere, die in die Zuständigkeit der Stadt fallen.

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