«Sind spitz und geladen»

Morgen Sonntag spielen die C-Junioren des FC Dietikon gegen Schwamendingen (12.00) und die A-Junioren des FC Oetwil-Geroldswil gegen die Red-Stars (16.45) um den Sieg im Zürcher Cupfinal.

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Angelo Rocchinotti

Für rund 240 Fussballer aus 14 Mannschaften bedeutet der Zürcher Cupfinaltag ein Karrierehöhepunkt im Amateurbereich. Mit dabei sind auch die Junioren der beiden Limmattaler Vereine Oetwil-Geroldswil und Dietikon. Am Sonntag soll die hervorragende Nachwuchsarbeit auf dem Stighag in Kloten Früchte tragen.

Die A-Junioren des FC Oetwil-Geroldswil liessen auf dem Weg ins Finale aufhorchen. Mit Titelverteidiger YF Juventus, Kloten und Dietikon konnten gleich drei oberklassige Vereine ausgeschaltet werden. Morgen wartet im Final mit den Red-Stars erneut ein Team aus der Coca-Cola-Junior-League auf die Limmattaler.

Die Aussenseiterrolle scheint dem Team von Trainer Daniel Baer zu gefallen. «Es scheint in der Tat zu passen. Wir haben auch gegen die Red-Stars nichts zu verlieren. Ich vergleiche die Ausgangslage mit der Schweizer Nationalmannschaft, die an der Weltmeisterschaft sensationell Spanien bezwingen konnte», so Baer, der noch immer vom Halbfinalspiel gegen Dietikon schwärmt.

«Dieser Sieg war ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte. Endlich konnten wir den grossen Nachbarn in die Knie zwingen. Diese Paarung wäre sogar finalwürdig gewesen.»

Dietikon: Spass im Vordergrund

Mit Blick auf den Sonntag zeigt sich der Coach zuversichtlich, dass der erste Cupsieg der Vereinsgeschichte Tatsache wird. «Eine gewisse Nervosität ist sicher vorhanden. Mit dem FC Red-Star erwartet uns ein harter Brocken. Aber auch der kocht nur mit Wasser. Wir sind alle spitz und geladen.»

Die Dietiker C-Junioren konnten auf dem Weg ins Endspiel mit Thalwil, Brüttisellen-Dietlikon und Freienbach gleich drei Teams zu null bezwingen. Seit zwei Spielen kassierte das Team von Taylan Oezer keinen Treffer mehr. «Am Sonntag gegen Schwamendingen sollen meine Jungs vor allem Spass haben.

Das ist das Wichtigste. Endlich können die Spieler mal dieses Feeling erleben. Auch, dass sie mit Namen aufgerufen werden. In zweiter Linie wollen wir gewinnen. Das ist klar, welcher 14- oder 15-Jährige will sich in einem Finalspiel schon geschlagen geben?», meint Oezer.

Es darf ein hart umkämpftes Spiel erwartet werden. Anfang Juni standen sich die beiden Teams in der Meisterschaft gegenüber. Erst in der 80. Minute erzielte Schwamendingen das 2:1, konnte nachher aber noch zwei weitere Treffer erzielen. «Wir kennen den Gegner.

Nervosität stelle ich bei den Jungs keine fest. Wir müssen sicher noch einen Zacken zulegen und die Chancen besser verwerten. Dann klappt es bestimmt», gibt sich Oezer zuversichtlich.