Dietikon
«Sicherheit nicht gewährleistet»: Skilift Röhrenmoos stellt Betrieb vorläufig ein

Das Wetter macht einer erneuten Inbetriebnahme des Lifts einen Strich durch die Rechnung. Und die Prognosen für die nächsten Tage sehen nicht sehr vielversprechend aus.

Sven Hoti
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Claudio Thoma

Nach einem erfolgreichen Eröffnungswochenende und einem weiteren Betriebstag am Mittwoch muss der Skilift Röhrenmoos in Dietikon bereits wieder dichtmachen. Aufgrund der aktuellen Situation sei die Sicherheit für einen Skiliftbetrieb nicht gewährleistet, schreibt die Stadt auf ihrer Website. Zusätzlich seien ausgiebige Regenfälle in der Nacht auf Samstag angesagt.

Wann der Skilift seinen Betrieb wieder aufnehmen wird, ist unklar. «So schnell wie möglich», hofft Armin Strässle, Leiter des Bereichs Jugend, Freizeit und Sport der Stadt Dietikon. «Wenn das Wetter wider Erwarten passt, gehen wir auf den Sonntag hin sofort wieder in Betrieb.» Gegebenenfalls würde die Stadt dies bis am Samstagmittag auf ihrer Homepage kommunizieren, sagt Strässle.

Die Wetterprognosen für die nächsten Tage verheissen allerdings nichts Gutes. Zwar soll es zum Wochenende hin wieder kälter werden, auch etwas Schnee ist angesagt. Ob die Menge für einen sicheren Betrieb reichen wird, bleibt jedoch fraglich. Benötigt werden nämlich rund 15 bis 20 Zentimeter Schnee sowie anhaltend tiefe Temperaturen. Die Möglichkeit für eine Wiedereröffnung böte sich ansonsten erst am Mittwochnachmittag wieder. Gemäss Wetterprognosen wird es dann jedoch eher regnen als schneien.

An einen Abbau des Skilifts sei allerdings noch nicht zu denken, sagt Strässle. Normalerweise laufe der Betrieb bis Ende Februar, wenn die Sportferien vorbei sind. «In den ersten zwei Märzwochen wird dann der Entscheid gefällt, ob der Skilift bereits abgebaut wird oder nicht.» Meist bleibe er aber bis Mitte März stehen, so Strässle.

«Nur diese drei Tage – das kann es nicht sein»

Der Skilift hatte am vergangenen Wochenende erstmals nach vier Jahren wieder geöffnet (die Limmattaler Zeitung berichtete). Jeweils rund 400 Besucherinnen und Besucher pilgerten am Samstag und Sonntag an den kleinen Hang bei der Dietiker Hundshütte.

Trotz anfänglicher Bedenken wegen des milden Wetters setzte der Skilift auch am Mittwochnachmittag seinen Betrieb fort. Laut Armin Strässle von der Stadt Dietikon reisten wieder zahlreiche Wintersportlerinnen und- sportler an. Etwa 100 bis 150 Personen, schätzt er. Insgesamt 55 Tageskarten seien verkauft worden. «Es herrschte eine fröhliche Stimmung beim Skilift», sagt Strässle. Zu technischen Störungen wie etwa am vergangenen Samstag sei es am Mittwoch nicht gekommen.

Es sei ein «wunderbarer Start» mit «extrem viel Schnee» gewesen, resümiert Strässle die letzten drei Betriebstage und die ersten seit der Wintersaison 2016/2017. Als endgültiges Fazit will er das aber nicht gelten lassen: «Natürlich hoffen wir, dass noch mehr Schnee kommt und es weiter gehen kann. Nur diese drei Tage – das kann es nicht sein.»

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