Es steht eine umfassende Sanierung des Schlieremer Schulhauses Kalktarren an: Eine erste grobe Schätzung rechnet mit Gesamtkosten von rund 11,5 Millionen Franken, um den Bau aus den 1970er-Jahren auf den neusten Stand zu bringen. Der Stadtrat hat nun vorerst für die Projektierung dieser Arbeiten einen Kredit über 295'000 Franken gesprochen, wie er gestern mitteilte.

Die Sanierungsarbeiten umfassen unter anderem Wärmeschutzmassnahmen an der Fassade und den Fenstern. Denn es wird in den oberen Geschossen in den südlich orientierten Klassenzimmern im Sommer teilweise über 35 Grad heiss, wie Messungen ergeben haben.

Zudem ist die alte Öl- und Gasheizung am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Diese soll durch «einen angemessenen Wärmeerzeuger ersetzt», schreibt der Stadtrat. In der Energiekommission seien bereits entsprechende Varianten diskutiert. Die Sanierungsarbeiten, die jetzt projektiert werden sollen, umfassen im Weiteren auch den Ersatz der Bodenbeläge aus den 1970er-Jahren. Zudem gilt es die Schulküche zu modernisieren: Die Gasherde stehen, da es keine Ersatzteile mehr gibt, nur noch teilweise zur Verfügung und die Schranktüren sind vereinzelt nicht mehr reparierbar. Und die Rundbahn, der Allwetterplatz und der Anlauf der Weitsprunganlage benötigen einen neuen Belag.