Schulbeginn

Schulen umgeben von Baustellen der Limmattalbahn: Wie lief der Start?

Ausser einigen Elterntaxis und Autofahrern am Handy lief der Schulstart rund.

Ausser einigen Elterntaxis und Autofahrern am Handy lief der Schulstart rund.

Wegen Baustellen der Limmattalbahn und daraus resultierenden Umleitungen versprach der Schulanfang dieses Jahr gefährlich zu werden. Nun ziehen Schlieren und Dietikon Bilanz.

Der Schulbeginn hätte dieses Jahr besonders gefährlich werden können: Das Schlieremer Schulhaus Reitmen befindet sich direkt an der Baustelle der Limmattalbahn, die Dietiker Schulhäuser Luberzen und Wolfsmatt liegen an der verkehrsreichen Schöneggstrasse. Trotzdem sei seit dem Schulstart am 17. August nichts Auffälliges passiert, sagt Pascal Leuchtmann (SP), Ressortvorsteher Sicherheit und Gesundheit der Stadt Schlieren. Auch Marco Bisa, Chef der Stadtpolizei Dietikon, spricht von einem reibungslosen Schulstart.

Einige Male hätten Autolenker ermahnt werden müssen oder hätten Bussen erhalten, etwa weil sie während des Fahrens telefoniert hätten, sagt Bisa. Die Baustellen und damit verbundenen Umleitungen haben nicht zu brenzligen Situationen geführt. «Wir haben schnell erkannt, dass die Baustellen der Limmattalbahn Gefahren bergen und haben gleich reagiert: So wurden mehr Personen engagiert, um den Verkehr zu lotsen.»

Elterntaxis habe es zwar wie immer gegeben, aber nicht mehr als in anderen Jahren. «Die Elterntaxis sind wirklich ein Problem, vor allem, weil die Eltern oft keinen Parkplatz suchen, sondern einfach bei der Schule auf dem Trottoir anhalten. Dies führt zu gefährlichen Situationen», sagt Bisa. Deshalb wolle die Stadtpolizei Dietikon nun stärker ein Auge auf die Problematik werfen. Auch in Schlieren mussten vereinzelt Eltern auf das Thema angesprochen werden. Erfreulicherweise habe sich aber keine Zunahme der Elterntaxis feststellen lassen, sagt Leuchtmann.

Ältere Kinder konzentrieren sich nicht immer auf den Verkehr

Die meisten Kinder seien zu Fuss in die Schule gegangen. Nur vereinzelt mussten die Polizisten Kinder ermahnen. Dabei hätte es sich hauptsächlich um schon etwas ältere Schulkinder gehandelt, die sich nicht ausreichend auf den Verkehr konzentriert hätten, sagt Leuchtmann.

Nächste Woche beginnen die Verkehrsinstruktoren der Stadtpolizei Dietikon, den Kindergärtnern und Erstklässlern das Verhalten im Verkehr beizubringen. Für die höheren Klassen sei die Kantonspolizei zuständig. Die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf sei in den nächsten Tagen weiterhin rund um die Schlieremer Schulhäuser unterwegs, um die Verkehrsteilnehmer zu unterstützen, sagt Leuchtmann.

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