Urdorf 

Schule und Gemeinde geben der neuen Gemeindeordnung ihren Segen

Schule und Gemeinde stimmen der neuen Gemeindeordnung zu.

Schule und Gemeinde stimmen der neuen Gemeindeordnung zu.

Die Einheitsgemeinde in Urdorf ist in trockenen Tüchern. Dies zumindest seitens der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde. Schulpflege und Gemeinderat haben Ende September die gemeinsame Gemeindeordnung abschliessend beschlossen, heisst es in einer Mitteilung der beiden Güter.

Die Behörden haben die gemeinsame Gemeindeordnung an ihren Sitzungen vom 28. September und 29. September abgesegnet. Dies, nachdem im Juli und August die Vernehmlassung bei den Ortsparteien und der Rechnungsprüfungskommission sowie die kantonale Vorprüfung stattgefunden hatten. «Beide Güter beantragen die Genehmigung der neuen Gemeindeordnung, da sie eine zukunftsorientierte Grundlage für die Gemeinde schafft», steht weiter in der Mitteilung.

Vor einem Jahr war der Widerstand noch gross

Vor einem Jahr sah es noch anders aus. Die Schulpflege wehrte sich damals gegen die Zusammenführung. Auf die Anfrage von alt Gemeinderat Roland Stämpfli an der Schulgemeindeversammlung im Juni 2019, in der er die Fusion der beiden Güter forderte, sagte Schulpräsidentin Irmgard Struchen (CVP) noch, dass das Stimmvolk 2016 an der Urne die Bildung einer Einheitsgemeinde abgelehnt hatte und man den Volkswillen beachten wolle. Stämpfli liess aber nicht locker und auch private Gruppen sowie die Parteien sprachen sich für eine Fusion aus.

Ende 2019 machten die Stimmbürger den beiden Gütern ebenso klar, dass sie einen gemeinsamen Weg bevorzugen. Sie strichen der Schulpflege an der Schulgemeindeversammlung einen Kredit von 150000 Franken für eine Studie für die Schulraumplanung aus dem Budget 2020. Dies bewegte die Schulpflege dazu, sich dem Fusionswunsch zu Ende Januar 2020 zu beugen. Sie stimmte einer Zusammenlegung mit der Politischen Gemeinde zu.

Die Urdorfer werden anlässlich der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 2. Dezember und an der Urnenabstimmung vom 7. März 2021 über die revidierte Gemeindeordnung befinden. Die Behörden beantragen den Stimmbürgern, diese zu genehmigen. Es handle sich um eine Grundlage, die eine einheitliche Gemeindestrategie sowie klare Zuständigkeiten und Ansprechpartner ermögliche. Betont wird zudem, dass die Vorlage die Bildungsdienstleistungen nicht berühren werde.

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