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Schütze, Pfingstweid und Schauenberg: Das sind die drei neuen Zürcher Schulhäuser

Die Prognosen für die Stadt Zürich gehen davon aus, dass es bis zum Schuljahr 2025/26 über 300 Klassen mehr in der Stadt braucht als heute. In diesen Wochen werden in Zürich-West und Affoltern drei neue Schulhäuser fertiggestellt: Schütze, Pfingstweid und Schauenberg.

Der Umzug der kantonalen Berufsfachschule hat auf dem Schütze-Areal Platz für eine neue Primarschule geschaffen. Das bestehende Schulhaus an der Heinrichstrasse 240 wurde instandgesetzt und erweitert. Es bietet Platz für neun Klassen und drei Kindergärten, wie die Stadt am Montag mitteilte.

Ergänzt wird die Anlage durch ein Quartierzentrum für den Kreis 5, eine Bibliothek und eine Sporthalle. Trotzdem bleibt viel Freifläche für die Schule und einen öffentlichen Quartierpark übrig. Ab 2020 soll dieser die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung und von Arbeitnehmenden in der Umgebung abdecken.

Die Stimmbevölkerung hat 2016 den Objektkredit für das Gesamtprojekt von rund 61 Millionen Franken bewilligt. Voraussichtlich wird es rund 10 Prozent unter den Zielerstellungskosten abgeschlossen.

Zeit und Ausgaben im Plan

Im Schulhaus Pfingstweid gibt es Platz für sechs Primarklassen. Daneben werden einige Räume von der Musikschule Konservatorium Zürich genutzt. Das Schulhaus passt sich mit seiner Holzfassade in Richtung Quartierpark und einer Metallverkleidung in Richtung Pfingstweidstrasse optimal an die Umgebung an, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Quartierpark als Teil des Gesamtprojekts ist bereits zwischen 2014 und 2015 entstanden und wird rege genutzt. Die Stadtzürcherinnen und -ürcher haben 2017 den Objektkredit in Höhe von 29,4 Millionen Franken bewilligt, abgeschlossen wird das Projekt mit 26,6 Millionen Franken.

Weil die Schulanlage Schauenberg in Zürich-Affoltern in einem schlechten Zustand war, wurde sie durch einen Neubau ersetzt. Die vier Gebäude, die durch ein grosses Dach verbunden sind, bieten Platz für 15 Primarklassen.

Dies war der erste Schulneubau, der im Rahmen des Projekts "Baukosten Hochbau überprüfen" realisiert wurde. Durch Anpassungen konnte die benötigte Fläche um 15 Prozent reduziert werden. Dies führte laut Mitteilung zu einer Kosteneinsparung von 3,5 Millionen Franken.

Für die Schulanlage Schauenberg hat die Gemeinde einen Objektkredit von 50,2 Millionen Franken bewilligt. Das Projekt schliesst bei 45,3 Millionen Franken ab. Der Schulbetrieb startet wie geplant im August.

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