Urdorf

Schon wieder 15 kranke Bäume: Gemeinde kämpft erneut gegen die Eschenwelke

Letzten Winter wurde ein Abschnitt des Stockacherbachs bereits von 40 kranken Eschen befreit.

Letzten Winter wurde ein Abschnitt des Stockacherbachs bereits von 40 kranken Eschen befreit.

Derzeit fällt die Gemeinde kranke Eschen am Stockacherbach. Im Februar wurden bereits 40 Bäume entfernt. Ob dadurch die Pilzkrankheit endgültig besiegt und die Gefahr für Passanten gebannt werden kann, bleibt offen.

15 kranke Eschen müssen zwischen dem Stockacherbach und dem Sportplatz Weihermatt in Urdorf weichen. Die Bäume sind von einer Pilzkrankheit befallen, der sogenannten Eschenwelke.
«Die Triebe und später auch die Äste sterben ab, weil der Pilz die Nährstoffzufuhr unterbricht. In fortgeschrittenem Stadium können die Äste abfallen», erklärt Janick Frei, Abteilungsleiter Umwelt der Gemeinde Urdorf. Weil die verdorrten Äste eine Gefahr für Spazierende, Jogger und Velofahrer auf dem Waldweg entlang des Stockacherbachs darstellen, fällt die Gemeinde in den nächsten Tagen die betroffenen Eschen.

Die Eschenwelke ist kein neues Phänomen. Bereits anfang Jahr kämpfte die Gemeinde gegen die Pilzkrankheit. Im Februar musste sie bereits 40 Bäume entlang des Stockacherbachs entfernen (die «Limmattaler Zeitung» berichtete).

«Der Zustand der Eschen hat sich verschlechtert»

Seit diesem Holzschlag stehen die verbliebenen Eschen im Gebiet zwischen Stockacherbach und Sportplatz Weihermatt unter Beobachtung. «Leider hat sich deren Zustand zwischenzeitlich verschlechtert, weshalb nun aus Sicherheitsgründen vereinzelt Bäume entlang des Waldwegs gefällt werden müssen», sagt der Umweltabteilungsleiter.

Dass eine Fällung nun wieder nötig wird, weil die Aktion vor neun Monaten wenig erfolgreich war, verneint Frei. «Der Holzschlag damals war erfolgreich, jedoch waren die Bäume in der genannten Waldparzelle zu diesem Zeitpunkt noch besser in Form.» Ob das Problem nach dieser aktuellen Massnahme gelöst sein wird, ist für Frei schwierig zu beantworten. «Grundsätzlich stehen in unseren Wäldern nach wie vor noch junge Eschen oder Eschen ohne Pilzbefall oder aber auch erkrankte Eschen, die in Mitten eines Waldes ein weniger grosses Risiko für Passanten bergen.»

«Grundsätzlich stehen in unseren Wäldern nach wie vor noch junge Eschen oder Eschen ohne Pilzbefall oder aber auch erkrankte Eschen, die in Mitten eines Waldes ein weniger grosses Risiko für Passanten bergen», sagt Janick Frei. Der Prozess sei fliessend, aktuell gesunde Bäume könnten bereits im kommenden Frühjahr befallen sein.

Umweltabteilungsleiter Janick Frei zur Eschenwelke in Urdorf

«Grundsätzlich stehen in unseren Wäldern nach wie vor noch junge Eschen oder Eschen ohne Pilzbefall oder aber auch erkrankte Eschen, die in Mitten eines Waldes ein weniger grosses Risiko für Passanten bergen», sagt Janick Frei. Der Prozess sei fliessend, aktuell gesunde Bäume könnten bereits im kommenden Frühjahr befallen sein.

Der Prozess sei fliessend, aktuell gesunde Bäume könnten bereits im kommenden Frühjahr befallen sein, sagt Frei. Deshalb sei es vor allem wichtig, dass die kranken Eschen in Wegnähe aus Gründen der Sicherheit entfernt würden. Für die Fällarbeiten wird die Gemeinde Urdorf den Waldweg entlang des Stockacherbachs in den nächsten Tagen kurzfristig sperren müssen. Für die allfälligen Unannehmlichkeiten bittet sie die Bevölkerung um Verständnis.

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