Die Sammelstelle Giessacker bei der Geroldswiler Fahrweidstrasse erhält einen zusätzlichen Zaun sowie zwei Absperrtore. Dies hat die Gemeinde gestern mitgeteilt. Der Hintergrund: Früher wurden immer wieder grosse Mengen Recyclingmaterial achtlos und illegal bei der Sammelstelle deponiert, sodass die Gemeinde zwei Massnahmen dagegen testete: Von April bis Juni wurde die Zufahrt in die Werdstrasse ausserhalb der Öffnungszeiten abgesperrt. Danach wurde bis August die Einfahrt der Sammelstelle ausserhalb der Öffnungszeiten abgesperrt, um herauszufinden, ob dies genauso wirksam ist wie eine Absperrung der Zufahrtsstrasse. Beide Massnahmen haben sich bewährt, lautet das Fazit der Gemeinde. Es gab spürbar weniger illegale Entsorgung.

Im Dezember kommen die Tore

Die Testmassnahmen hatten provisorischen Charakter, mussten doch die Absperrgitter jeweils auf- und abgestellt werden. Definitiv gelöst wird das Problem daher anders. Bei der Ein- und der Wegfahrt (links und rechts der Glasmoloks) werden Tore installiert, die den Zugang ausserhalb der Öffnungszeiten versperren. Es handelt sich um Vertikaltore. Das heisst: Sie öffnen sich nach oben. Zwischen den beiden Toren wird die Anlage eingezäunt. Zur Autobahn hin bestehen heute schon Zäune. Die Vorarbeiten zur Installation der neuen Tore beginnen nächste Woche. Mitte Dezember sollen die Tore geliefert und installiert werden.

Automatisch und zeitgesteuert

Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf zirka 60 000 Franken, wie Gemeindeschreiber Beat Meier gestern auf Anfrage sagte. Die Tore werden sich völlig automatisiert und zeitgesteuert öffnen und schliessen. Zudem sparen sich die Gemeindewerke mit der Massnahme stundenlanges Aufräumen, das die Illegal-Entsorger jeweils nötig gemacht hatten.