Der Kunstrasenplatz auf der Dietiker Dornau hat schon unzählige Spiele und Trainingseinheiten gesehen. Seit 2005 ist er in Betrieb und nun am Ende seiner Lebensdauer angelangt. Deshalb soll er saniert werden. Der Dietiker Stadtrat will sich an diesen Arbeiten mit maximal 350'000 Franken beteiligen, wie aus einem entsprechenden Antrag an den Gemeinderat hervorgeht. 300'000 Franken sind für dieses Vorhaben im Budget 2018 enthalten.

Die Gesamtkosten für die Sanierung werden basierend auf einer Richtofferte mit 410'000 Franken beziffert. Daran wird sich der FC Dietikon mit 20'000 Franken beteiligen. Aufbringen will er den Betrag mithilfe von Sponsoren, Gönnern und seinen Mitgliedern. 40'000 Franken werden voraussichtlich über den Zürcher Kantonalverband für Sport aus Swisslos-Geldern finanziert.

«Beitrag zur Jugendförderung»

Aus Sicht der Stadt ist die Sanierung dringend notwendig, um den Spielbetrieb auf der Dornau aufrechthalten zu können. Seit seiner Umwandlung von einem Natur- in einen Kunstrasen habe sich der Platz im täglichen Einsatz sehr bewährt. «Durch die intensive Nutzung und die Witterungseinflüsse ist der Kunstrasenbelag jedoch stark abgenützt, stumpf und stellt für die Fussballspielenden eine erhöhte Verletzungsgefahr dar», heisst es im Antrag.

Die Sanierung müsse jetzt erfolgen, damit im Laufe der kommenden Saisons keine wesentlichen Einschränkungen der intensiven Spiel- und Trainingsnutzung notwendig werden. Denn der Verein – der Fussballclub ist mit seinen rund 1000 Mitgliedern, davon etwa 350 Juniorinnen und Junioren, der grösste in Dietikon – sei darauf angewiesen, seine Plätze weiterhin in möglichst grossem zeitlichem Umfang zu nutzen. Mit der geplanten Sanierung werde somit nicht nur die Werterhaltung des Platzes gesichert, sondern auch ein bedeutender Beitrag zur Jugendförderung mit einer grossen lokalen Integrationswirkung geleistet. Deshalb sei ein städtischer Beitrag an die Sanierung gerechtfertigt.

Die finanzielle Beteiligung der Stadt ist allerdings mit Auflagen verbunden. So wird die genaue Höhe des Beitrages nach Vorliegen der Bauabrechnung und dem Eingang des vom FC Dietikon zu beantragenden Beitrags des Zürcher Kantonalverbands für Sport festgesetzt. Weiter muss für die Vergabe sämtlicher Arbeiten die Submissionsverordnung eingehalten werden. Arbeitsvergaben über 50'000 Franken bedürfen zudem der Genehmigung durch den Stadtrat. Zudem dürfen im Projekt nicht vorgesehene Arbeiten und wesentliche Änderungen nur mit Zustimmung des Stadtrates ausgeführt und nicht mit anderen Kosteneinsparungen verrechnet werden.