Zürich

Ruine Friesenberg auf dem Üetliberg muss saniert werden

Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Friesenberg datiert von 1218. (Archivbild)

Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Friesenberg datiert von 1218. (Archivbild)

Die mittelalterliche Burgruine Friesenberg auf dem Üetliberg ist ab sofort und bis auf weiteres gesperrt. Bei einer Schadensaufnahme sind grossflächig ausgebrochene Mauersteine und beschädigte Zementabdeckungen festgestellt worden.

Dies sei eine Gefahr für die Besucherinnen und Besucher, schreibt die Stadt in einer Mitteilung vom Freitag. Deshalb werde die Ruine aus Sicherheitsgründen unzugänglich gemacht. Zudem müssen einzelne Bäume in der Nähe der Ruine weichen, weil sie im Falle einer Entwurzlung auf Besucher und Ruine stürzen könnten. Bis das Ausflugsziel wieder geöffnet wird, dürfte es ein Weile dauern. Die Sanierung ist erst für 2021 geplant.
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Friesenberg datiert von 1218. Im Jahr 1925 wurde die Ruine ausgegraben. In den Jahren danach wurden allerdings historisch unkorrekte Rekonstruktionen angefügt, so zum Beispiel der Torbogen. Die ursprünglichen Überreste sind jedoch nach wie vor sichtbar. (sda)

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