Wahlen 2019

Roger Köppel: «Wichtig war, dass wir einen Absturz verhindern konnten»

«Mir geht es darum, angesichts der gigantischen Klima-Propagandawalze, die über die Schweiz gerollt ist, als einsamer Winkelried dagegen zu halten.»

«Mir geht es darum, angesichts der gigantischen Klima-Propagandawalze, die über die Schweiz gerollt ist, als einsamer Winkelried dagegen zu halten.»

Für den SVP Nationalrat Roger Köppel galt immer Thema vor Pöstchen. Er habe einen Themenwahlkampf geführt, keinen Ego-Wahlkampf.

Herr Köppel, treten Sie zum zweiten Ständerats-Wahlgang am 17. November nochmals an?

Roger Köppel: Das muss man prüfen. Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, an dem man das bekannt geben muss.

Sie haben gut 100'000 Stimmen erreicht. Sind Sie zufrieden mit diesem Resultat – oder haben Sie mehr erwartet?

Nein. Für mich galt immer: Themen vor Pöstchen. Ich habe einen Themenwahlkampf geführt, keinen Ego-Wahlkampf. Ich habe einfach gesagt: Ich bin die Wahlkampflokomotive der SVP. Im Kanton Zürich war vor allem wichtig, dass wir einen nochmaligen Absturz verhindern konnten, wie er bei den Kantonsratswahlen passiert ist. Laut den Hochrechnungen ist es gelungen, das Negativresultat zu halbieren.

War das ihre Taktik: vor allem die SVP-Wähler zu mobilisieren?

Wie gesagt: Themen vor Pöstchen. Mir geht es darum, angesichts der gigantischen Klima-Propagandawalze, die über die Schweiz gerollt ist, als einsamer Winkelried dagegen zu halten.

Es ging Ihnen also nie um den Ständeratssitz?

Natürlich geht es um den Ständerat. Aber das ist doch kein Selbstzweck! Es geht auch darum, in einem Wahlkampf um einen wichtigen Posten wie einen Ständeratssitz Themen zu setzen. Ich habe Gegensteuer gegeben gegen eine Zürcher Ständeratsvertretung, die einseitig mitte-links positioniert ist. Damit bin ich sehr zufrieden. Klar, wenn ich im ersten Wahlgang gewählt worden wäre, wäre ich noch zufriedener. Aber es ist gelungen, das Resultat gegenüber den kantonalen Wahlen vom Frühling zu verbessern. (mts)

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