Coronavirus

Rettung vor Bankrott: Luzern will Kitas mit maximal 4 Millionen Franken unterstützen

Luzern will Kindertagesstätten mit maximal 4 Millionen Franken unterstützen, damit Kitas wegen der Corona-Pandemie konkurs gehen. (Archivbild)

Luzern will Kindertagesstätten mit maximal 4 Millionen Franken unterstützen, damit Kitas wegen der Corona-Pandemie konkurs gehen. (Archivbild)

Kindertagesstätten sollen im Kanton Luzern nicht wegen der Corona-Pandemie konkurs gehen. Der Regierungsrat hat entschieden, der familienexternen Kinderbetreuung eine Ausfallentschädigung zu gewähren.

Wie Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf (CVP) am Dienstag vor den Medien sagte, zahlen der Kanton und die Gemeinden zusammen den Kitas eine Ausfallentschädigung von maximal 4 Millionen Franken. Dies soll für die Monate April bis Juni reichen.

Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nicht. Die Gelder werden nur subsidiär und unter gewissen Bedingungen gewährt. So werden zum Beispiel ausbezahlte Kurzarbeitsentschädigungen eingerechnet.

Es gelte, den Fortbestand der familienexternen Kinderbetreuung zu sichern, sagte Graf. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen, die familienergänzende Kinderbetreuung wichtig für die Volkswirtschaft.

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