An ihrer Parteiversammlung sei die von der Wahlkommission vorgeschlagene Liste einstimmig genehmigt worden, teilte die Partei gestern mit.

Die Liste wird angeführt von den vier bisherigen Gemeinderäten Werner Hogg, Martin Romer, Philipp Müller und Raphael Müller, die sich alle zur Wiederwahl stellen. Auf den nächsten Plätzen kandidieren neu Sonja Schellenberg, Olivier Barthe, Michael Segrada und Jürg Hässig.

Nein zur Familieninitiative

Zudem hat die FDP Dietikon an ihrer Versammlung die Parolen für die Abstimmung vom 24. November gefasst. Die Partei sagt Nein zur Familieninitiative der SVP, die sie als «verlockend, aber gefährlich» bezeichnet. Die Konsequenzen wären «verheerend», schreibt die FPD: Entweder müsse der Mittelstand für Steuerausfälle von 1,4 Milliarden Franken aufkommen oder der Betreuungskostenabzug werde ganz gestrichen. Zudem sei die Initiative auch ein «steuerpolitischer Unsinn»: «Dass ein Abzug erlaubt werden soll, ohne effektiv anfallende Auslagen zu haben, ist völlig systemfremd.»

Nein sagt die FDP auch zur «1:12»-Initiative, die sie als «Lohndiktat vom Staat» bezeichnet. Bei der Vignettenvorlage hingegen hat die Partei die Ja-Parole beschlossen, weil sie «gute und sichere Nationalstrassen will», wie sie schreibt.