Auf zwei Leitungen liege ein technischer Defekt vor, bestätigte EKZ-Mediensprecherin Priska Laiaida auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, nachdem um 16.15 Uhr der Strom in den Gemeinden Geroldswil, Weiningen, Oetwil und Hüttikon ausgefallen war.

5000 Haushalte waren insgesamt vom Stromausfall betroffen. Um 18.31 Uhr, zwei Stunden und 16 Minuten nach dem Stromausfall, wurde der letzte Haushalt wieder ans Netz angeschlossen, wie EKZ-Sprecherin Laiaida der Limmattaler Zeitung mitteilte.

Bildschirme flackerten in Dietikon

Vor dem eigentlichen Stromausfall gab es Schwankungen im ganzen Stromnetz des Grossraums Dietikon. Dies zeigte sich zum Beispiel darin, dass Bildschirme flackerten.

Derzeit wird noch die Ursache des Stromausfalls abgeklärt. Dies geschieht basierend auf dem Alarm, den das Netzüberwachungssystem der EKZ auslöste. Dank des Alarms weiss die EKZ ungefähr, wo der Fehler passierte. Nun werden verschiedene Unterwerke und Trafostationen überprüft.

Stromausfall führt zu Überstunden

Sollte es sich bei der Ursache des Stromausfalls um einen Fehler in den Kabeln unter der Erde handeln, käme ein Fehlerortungswagen zum Einsatz, womit die Suche nach der Ursache länger als üblich dauern würde. Klar ist: Diverse EKZ-Mitarbeiter schieben gerade Überstunden, wie Sprecherin Laiaida bestätigt.