Kuppel-Show
Zwei Limmattaler im Kampf um die Gunst der «Bachelorette»

Der Schlieremer Marcello Del Vecchio punktet bei Frieda Hodel mit seinem Kinderwunsch. Auch Urdorfer Roman Hubmann hat sich wacker geschlagen und mit der Rose die Eintrittskarte für die nächste Runde erhalten.

Alex Rudolf
Drucken
Teilen
Roman Hubmann wirft sich für Traumfrau Frieda Hodel in Schale.

Roman Hubmann wirft sich für Traumfrau Frieda Hodel in Schale.

Zur Verfügung gestellt

«Sie ist eine Frau mit Feuer und Flamme, ich bin Italiener, wir sehen gut aus und haben beide einen geilen Style», wortwörtlich so resümierte Marcello Del Vecchio seine erste Begegnung mit «Bachelorette» Frieda Hodel.

Neben Roman Hubmann ist Del Vecchio der zweite Limmattaler Kandidat der 3+-Kuppelshow, deren zweite Folge am Montag ausgestrahlt wird.

Die erste Episode von vor einer Woche gab viel Anlass zum Schmunzeln. Sei es wegen gewöhnungsbedürftigen Balzverhaltens (Kandidat Daniel schnitzte eine Rose aus Randen) oder ungewöhnlicher Komplimente (der Urdorfer Roman nach dem Kennenlernen: «Wenn Schönheit Velofahren könnte, müsste Frieda das Matterhorn raufbremsen»).

Häme müsse man mit Humor begegnen, sagt Marcello Del Vecchio. Wer nicht über sich selber lachen könne, sei in dieser Sendung am falschen Ort. So bezeichnete der in Schlieren wohnhafte 25-jährige Frieda Hodel als «Riesenbombe», was in einer Radiosendung bereits satirisch weiterverarbeitet wurde. «Das muss man locker nehmen.»

Von seinem Umfeld erhalte Del Vecchio derweil nur positive Rückmeldungen. Seine Eltern seien stolz, dass er nichts Peinliches von sich gegeben habe.

Suche neue Herausforderung

Del Vecchio wohnt seit drei Jahren in Schlieren. Weil Freunde ihn auf die Sendung aufmerksam machten und ihm versicherten, er sei die perfekte Besetzung, bewarb er sich und kam prompt unter die letzten 16 Kandidaten.

Nachdem Hodel bereits zwei Herren nach Hause geschickt hat, kämpfen am Montagabend noch 14 Teilnehmer um die «Bachelorette». Seine Motivation, in der Kuppelshow mitzumachen, beschreibt Del Vecchio so: «Ich suchte einfach eine neue Herausforderung. Lernt man dabei noch eine wunderschöne Frau kennen, dann umso besser.»

Diese Herausforderung bestehe darin, im Fernsehen aufzutreten. Ausgezahlt habe es sich schon. Denn: «Als ich mich in der Sendung sah, war das ein sehr spezielles Erlebnis. Nur ganz wenige Leute können von sich behaupten, bei einem derart beliebten Format mitgemacht zu haben», so Del Vecchio.

Nach der Sendung möchte er gerne als Model arbeiten. Jedoch nur nebenberuflich: Seine Zukunft sehe er noch immer in seinem derzeitigen Job, einer KV-Stelle in einer Bank.

Familie nicht verhungern lassen

Ob er sich nun in Frieda Hodel verliebt hat, darf Del Vecchio nicht verraten. Erst wenn alle acht Episoden ausgestrahlt sind, zeigt sich, welcher Teilnehmer das Herz der Bachelorette erobern konnte.

In der ersten Episode sagte der Schlieremer jedoch, dass bei Frieda ein hohes Potenzial bestehe, dass er sich in sie verliebe. Hodel lud ihn zum Date und erkundigte sich nach seinen Zukunftsplänen.

Er sagte, er wolle seine künftige Familie «dumm gesagt» nicht verhungern lassen. Als Italiener habe für ihn die Familiengründung Priorität. Anscheinend genau das wollte die 32-jährige Hodel hören, denn später am Abend erhielt er von ihr eine Rose, was das Weiterkommen in die nächste Runde bedeutet.

Die Dreharbeiten in Thailand habe er in sehr guter Erinnerung behalten, sagt Del Vecchio: «Es war Ferienlagerstimmung.» Nebst der harten filmischen Arbeit sei auch die Erholung nicht zu kurz gekommen. «Wir hatten eine grosse Villa für uns, konnten Sport machen, wann wir wollten, und hatten viel Spass dabei.»