Je nach Bewilligungskategorie unterscheiden sich die Anforderungen an Organisation, Personal und Infrastruktur, heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrats vom Donnerstag. Für Rettungsdienste ist etwa eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr unabdingbar und auch die Ausbildung der Rettungssanitäter und -sanitäterinnen muss höheren Anforderungen genügen.

Im weiteren gilt künftig die "Nächst-Best-Strategie". Das heisst, die Rettungsdienste haben Vorgaben, wann sie zwingend das am günstigsten positionierte Fahrzeug aufzubieten und das am besten geeignete Spital anzufahren haben. Damit sollen die Hilfsfristen verbessert werden.

Zwar funktioniere das Rettungswesen im Kanton Zürich schon heute "in der Regel gut", und zwar sowohl bei täglichen Einsätzen als auch bei Grossereignissen, heisst es in der Mitteilung. Es könne und solle aber optimiert werden.

Aus diesem Grund habe die Gesundheitsdirektion die Organisation des Rettungswesens durchleuchtet. Zusammen mit der kantonalen Einsatzzentrale und Vertretern der Rettungsdienste und unter Einbezug von Ärzteschaft, Spitälern und Gemeinden habe man die neuen Vorgaben erarbeitet.

Die neuen Vorgaben treten am 1. Juli 2018 in Kraft, heisst es weiter. Noch offen sei die Ausgestaltung des erforderlichen Notarztsystems. Das entsprechende Konzept werden in den nächsten Monaten erarbeitet und soll ebenfalls im laufe des kommenden Jahres in Kraft treten.