Hochwasserschutz
Zürcher Regierungsrat beantragt 3 Millionen für Aabach-Aufwertung

Der Aabach in Uster soll besser zugänglich gemacht und aufgewertet werden. Zudem sollen die angrenzenden Quartiere besser vor Überschwemmungen geschützt werden.

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Der Aabach in Uster soll besser zugänglich gemacht und aufgewertet werden.

Der Aabach in Uster soll besser zugänglich gemacht und aufgewertet werden.

Schweizer Heimatschutz

Der Aabach in Uster soll besser zugänglich gemacht und aufgewertet werden. Zudem sollen die angrenzenden Quartiere besser vor Überschwemmungen geschützt werden. Für diese Massnahmen beantragt der Zürcher Regierungsrat beim Kantonsrat einen Objektkredit von drei Millionen Franken.

Bei extremen Unwettern kann der Aabach zwischen dem Zellweger-Wehr und der Brücke Weiherallee über die Ufer treten und die linksseitigen Quartiere überschwemmen. Die betroffenen Quartiere benötigen deshalb einen besseren Schutz, wie der Zürcher Regierungsrat in seiner Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) hat ein Projekt für den Hochwasserschutz ausgearbeitet. Das Amt nutzt das Vorhaben ausserdem, um den bestehenden Fussweg zu verbreitern und das Wasser zugänglich und erlebbar zu machen, wie der Regierungsrat schreibt. Zudem soll der Bach wieder für Fische und andere Wassertiere passierbar werden.

Die Neugestaltung des Aabachs geschieht koordiniert mit der Entwicklung des angrenzenden Zellweger-Areals. Auf diesem wurde in den letzten Jahren ein neues Wohn- und Gewerbequartier realisiert.

Die Kosten für die Flussaufwertung in diesem Abschnitt betragen 4,6 Millionen Franken. Der Bund übernimmt einen Anteil von 1,6 Millionen Franken. Nachdem das Bundesgericht eine Beschwerde gegen das Projekt abgewiesen hat, beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Objektkredit von drei Millionen Franken.